Sunday 21. April 2019

Pastorales Forum
wissenschaftliche Erforschung der religiös-kirchlichen Lage in den ehedem kommunistischen Staaten Ost- und Mitteleuropas.
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Lobby für Kinder
Kinder in die Mitte stellen und willkommen heissen.
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Friedensgebet für den Kosovo

Es steht schlecht um die Menschlichkeit. Ein Volk wird vertrieben: Frauen, Alte, Kinder. Es wird ihnen ihre Lebenszukunft gestohlen. Serbische Männer morden kosovarische Brüder und umgekehrt. Serbische Männer vergewaltigen kosovarische Frauen. ...
Du Gott des Friedens Es steht schlecht um die Menschlichkeit. Ein Volk wird vertrieben: Frauen, Alte, Kinder. Es wird ihnen ihre Lebenszukunft gestohlen. Serbische Männer morden kosovarische Brüder und umgekehrt. Serbische Männer vergewaltigen kosovarische Frauen. Um diese grausamen Unmenschlichkeiten zu stoppen, dreht sich die Spirale der todbringenden Gewalt weiter. Bomben fallen, auch auf Schuldlose. Die Lebensgrundlagen des serbischen Volkes werden auf Jahrzehnte hinaus vernichtet. Ein dämonischer Kreislauf der Gewalt ist in Gang gekommen, und niemand weiß heute, wie er zu unterbrechen ist. Verlierer jeden Krieges, auch dieses, ist der Mensch. Eine verheerende Niederlage der Menschlichkeit spielt sich ab: bei den Opfern und noch mehr bei den Tätern. Gott, es steht schlecht um den Menschen. Was geschieht, widerspricht Deinen Absichten mit den Menschen. Es ist himmelschreiender Verrat an Dir, Verrat am Menschen. Jene, die sich Deine Söhne und Töchter nennen, dürfen einander nicht maßloses Leid zufügen. Und wenn wir Dich mit"mein Gott" anrufen, sagen wir zugleich immer auch "dein Gott", bist du der "Gott der anderen", der "Gott unserer Feinde". Denn weil nur ein Gott ist, ist jeder einer von uns. Du Gott, hast die Herzen bewegt, als Rabin und Arafat bei den Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina einander zugesichert haben: Hinkünftig wird jedes Volk der Leiden der anderen gedenken. Das ist ein Schritt zurück zur Menschlichkeit. Herr wir bitten Dich um ein neues Herz, das empfindsam ist für die Leiden der anderen. Ein solches leidempfindsames Herz erbitten wir vorab für jene, die die Last politischer Entscheidungen tragen. Schaff einen gerechten Frieden, der das Leiden der Menschen beendet. Zeige uns Wege, wie auch durch den politischen Beitrag Österreichs dieser mörderische Krieg umgehend beendet und die todbringenden Waffen zum Schweigen gebracht werden können. Jeder Tag Krieg ist zu viel. Laß uns Frieden schaffen ohne Waffen. Herr, gib auch uns ein weites Herz, das empfindsam ist für das Leiden der anderen. Das macht uns bereit, den Opfern zu helfen. Laß diese Hilfsbereitschaft solange nicht versiegen, als unsere Hilfe benötigt wird. Friedensgebet bei der Eröffnung des ÖVP-Parteitages am 23.4.99, Anteil Zulehner.
» Zeitworte

Für Hans.

Am 8. September  2011 verstarb 77jährig mein Bruder Hans (Johannes Zulehner). Er verbrachte sein Leben mit einer starken Behinderung. Hier die Predigt bei der Bestattung am 24.9.2011 in St. Thomas.

» Vorträge

Feldkirch, 8.4.2019: Zusammenleben HEUTE in einer lebendigen Pfarrgemeinde FILM

Neukirchen bei Passau, 30.3.2019: Zur Zukunftsfähigkeit der Kirche
Teil 1: Kirche als Oase ausufernden Vertrauens in Kulturen der Angst

Teil 2: Wie sich die Jesus-Bewegung heute organisieren kann

 

Rom, 28.2.2019: ProPopeFrancis - Bilder und Ton von der Übergabe der Unterschriften | MP4

St. Gallen, 9.12.2018: "Der Geist Gottes weht überall in der Weltkirche." Buchpräsentation Fürer über CCEE | TON | TEXT

Hamburg, 5.12.2018 (KHG): Kirche ohne Priester? MP4

emerit. Univ Prof. Dr. Dr. Paul M. Zulehner, Kramer-Glöckner-Straße 36, 1130 Wien, Österreich
http://www.zulehner.org/