Thursday 23. February 2012

Pastorales Forum
wissenschaftliche Erforschung der religiös-kirchlichen Lage in den ehedem kommunistischen Staaten Ost- und Mitteleuropas.
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Kommentare im Netz zu Religion und Gewalt in: Absolute Wahrheit und postmoderne Kultur.

www.pi-news.net

 

Einen weiteren Beleg für Augenwischerei, die leider auch im Namen der Kirchen verübt wird, offenbart uns jetzt der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Foto) aus Wien.

Er sprach auf dem Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd über Textpassagen, die im Koran und angeblich auch in der Bibel zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern. Ob der Religionsfachmann den zur Gewalt und Unterwerfung aufrufenden Koran oder die zur Nächstenliebe einladende Bibel jemals ernsthaft gelesen hat, scheint bei diesen Aussagen mehr als fraglich.

 

Idea berichtet:

Schwäbisch Gmünd (idea) – Eine Zunahme von Gewalt durch Berufung auf religiöse Überzeugungen beobachtet der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Wien).
Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran –, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten, sagte der katholische Theologe am 20. Januar beim 2. Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd. In den Schriften gebe es auch Appelle zur Friedfertigkeit. Aufgabe der Kirchen sollte sein, eine Kultur des Erbarmens zu fördern. Sie seien außerdem gefordert, Menschen zu Taten der Liebe zu ermutigen. Dabei berief sich Zulehner auf eine Aussage Jesu Christi, nach der Menschen gerettet werden, die ihren Nächsten Gutes tun. Die Kirchen dürften sich nicht als Moralanstalt verstehen, die der Gesellschaft sinnvolle Werte vermitteln wollen.

Zuerst wäre der Kirche und dem Volk damit gedient, wenn sie wieder Wahrhaftigkeit auf die Kanzel bekommt, und den Sauerteig der Beschwichtigungsapostel ausfegt.

 

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Bisher 61 Kommentare:

  1. #1 islamophob (20. Jan 2012 22:14)

    Niemals kann jemand die Bibel und den Koran verbinden.

    Bie Bibel ist auf Jesus Christus aufgebaut.
    An die Dreifaltigkeit glauben wir Katholiken.

    Würde Rom beides miteinander verbinden, gäbe es ja Jesus als Gottes Sohn auf und würde sich selbst des Betruges bezichtigen.
    2000 Jahre für nichts.
    Der Mann der das fordert ist nicht ganz dicht.

  2. #2 bullshito (20. Jan 2012 22:15)

    O je, den Typen kenne ich…..
    Einer, der auf Lob von Seiten der Linken extrem geil ist.
    Ein Gutmensch DE LUXE.

  3. #3 Toytone (20. Jan 2012 22:18)

    [...] meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten, [...]

    Selten so einen Schwachsinn gelesen.

    Ich mach mir die (sozialistische) Welt widdewidde wie sie mir gefällt, ne, Herr Zulehner?

  4. #4 Kahlenberg 1683 (20. Jan 2012 22:21)

    Der arme Gehirnamputierte!

  5. #5 WahrerSozialDemokrat (20. Jan 2012 22:30)

    Da ist der Fehler:

    “die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran “

    kombiniert mit da:

    “katholischer Religionssoziologe”

    Wäre er katholisch wüsste er, dass nach Jesus keine weitere Offenbarung existiert, lediglich Verwirrungen oder Bestätgungen!

    Mohammed war aber mit größter wohlwollender Sicht keine ansatzweisende Bestätigung!

  6. #6 unrein (20. Jan 2012 22:30)

    Danke PI für den tollen Buch-Tipp, sein neuestes Werk

    Verbuntung – Kirchen im weltanschaulichen Pluralismus”

    muss ich unbedingt haben…

    http://www.zulehner.org/site/shop/imbuchhandelerhaeltlich/shop.item/92.html

  7. #7 noreli (20. Jan 2012 22:31)

    was es alles für komische berufe gibt. ein “religionssoziologe”..hi.hi…
    so etwas albernes, ich würde mich schämen so bezeichnet zu werden.

  8. #8 TheNormalbuerger (20. Jan 2012 22:34)

    der katholische Religionssoziologe

    Da fehlt ja nur noch “grün”. Wer liest denn so etwas?

  9. #9 Jannice (20. Jan 2012 22:36)

    Vergleich Bibel vs. Koran

    Der Vergleich Bibel vs. Koran drängt sich auf, ist aber voller Stolpersteine. Es gab mal eine Zeit, da nannte man in Europa den Koran die “Türkenbibel”. Ein schlechtes Plagiat sollte unterstellt werden. Sicherlich sind Thora (AT) und Evangelium (NT) in den Koran “eingeflossen”. Aber kein islamischer Geistlicher sieht im Koran einen Zusammenfluss oder eine Addition dieser Schriften. Das Thema füllt viele Regalmeter in Bibliotheken. Ergebnis: Eine direkte Vergleichbarkeit ist theologisch, philologisch und hermeneutisch unhaltbar. Entscheidend ist doch auch nur welchen Stellenwert und Bedeutung die Schrift für die jeweiligen Gläubigen hat. Die Bibel ist über 1200 Jahre entstanden. Sie ist, im Gegensatz zum Koran, keine direkte Offenbarung. Sehr viele “Autoren”, die sich sicherlich als von Gott inspiriert empfanden, waren beteiligt. In ihr finden wir neben Anweisungen, Geschichten, Berichte, Parabeln, Allegorien, Wunder und Träume. Die Bibel hat einen narrativen Schwerpunkt. Dies ermöglicht eine freiere Hermeneutik, Kritik und Historisierung. Der Koran ist in 22 Jahren durch Mohammed den Menschen “diktiert” worden und für Muslime das direkte, unverfälschte und unveränderbare Wort Allahs in einem überzeitlichen und überörtlichen Zusammenhang. Der Koran hat einen imperativen Schwerpunkt und normiert das Leben der Gläubigen (ergänzt durch die Sunna) bis in die allerkleinsten Alltäglichkeiten.

    Quelle: http://www.islamkritik.mx35.de

  10. #10 daddy0 (20. Jan 2012 22:36)

    Für mich als evangelischen Christen sind folgende Aussagen der Bibel wichtig : Wer von euch ohne Schuld, der werfe den ersten Stein. ” Liebe Deinen nächsten wie dich selbst ” Und das neue Testament verbietet das Töten eines Menschen. Was wollen wir mehr.

  11. #11 Platow (20. Jan 2012 22:40)

    Hmm…Gemeinsamkeiten..hmm.. naja, wenn wir damit als aller erstes feststellen, dass der Koran eben nicht von Gott kommt, sondern der raffinierte Mohammed aus allen ihm bekannten Texten – und damals gabe es nicht viele – einfach alles nur abgeschrieben hat, wäre das doch mal ein guter Anfang für eine Diskussion über den Koran.

  12. #12 Mindgre (20. Jan 2012 22:41)

    Schon in der “Schlußrelation der Mission von Mons. Mario Cagna, 1976 – 1985″ schreibt der damalige Nuntius in Österreich:

    “Zulehner und auch Wissenschaftler, die für ihre antikatholischen Aggressionen bekannt sind”

    oder:

    “Zulehner, vor kurzem in Wien berufen, ein 100%iger Soziologe”

    http://www.diewahrheit.com/Rundbrief_nr_70.htm

  13. #13 Sebastian792011 (20. Jan 2012 22:41)

    Die Bibel und den Koran in einen Kontext zu setzen, ist absurd. Christus hat das Grausame, das durchaus im Alten Testament zu finden ist, erneuert! Er hat neue Gebote gebracht, er hat Liebe zu Gott, sich selbst und seinem Nächsten als oberste Gebote definiert, predigte die Feindesliebe und lebte sie bis zum eigenen Tod, lehrte Versöhnung und gab ein Beispiel für jeden, der ihm nachfolgen will. Er zeigte dem Christen auf, wie der Weg Gottes ist und wie man GUT ist. Er entließ eine Frau, die von den jüdischen Gelehrten gesteinigt werden sollte und zeigte damit deutlich den Unterschied zur Linie des Koran. Auch die Juden heute steinigen nicht mehr, einzig im islamischen Kulturkreis sehen wir die leidenschaftliche Befolgung niedriger Gesetze, die vor Hartherzigkeit und Ungerechtigkeit nur so strotzen. Wo Jesus die Mission predigte, da lässt Mohammed die Eroberung, den Kampf, die Gewalt und die Unterdrückung stehen und so hat sich der Islam auch verbreitet. Leider auch zu manchen Zeiten das Christentum, doch die, die als “Christen” so gehandelt haben, sind nicht durch die Schrift oder Christus gerechtfertigt, im Gegensatz zu den Moslems. Wo Gott Petrus anwies, den Heiden zu predigen und die Botschaft in alle Welt zu tragen, da beschreibt uns als Christen und Juden niedriger als das Vieh. Gott ruft mit Jesus alle seine Kinder und fordert sie zu Sanftmut, Anstand, Demut, Liebe, Freude auf. Er erklärt die Umkehr und er predigt Wunderbares, denn er lädt jeden ein, seine Sünden bei ihm zu lassen, der für sich gelitten hat und sein Leben nun bewusst ohne Sünde zu leben zu versuchen. Mohammed dagegen zetert wie ein altes Waschweib, rottet in über 60 Kriegen Menschen aus, verachtet die Juden und lehrt das, predigt Sklavenhaltung und entrechtet die Frau. Wenn nun ein katholischer “Theologe” daher kommt und diese Dinge gleich setzt, dann frage ich mich, wie er die Bibel gelesen hat und wieviel vom Sinn des Neuen Testaments er verstanden hat. Die katholische Kirche aber hat nun leider eine Tradition in der Veränderung und Verfälschung der christlichen Lehre bis zu dem Punkt, dass dank des Zölibats, das niemals im NT gelehrt wurde, die kath. Priester anfangen, durchzudrehen und alles zu missbrauchen, was sie in die Finger kriegen können. Ein Gelehrter wie Zulehner, der dieser kath. Lehrtradition entstammt kann nur von Menschen ernst genommen werden, die die eigenen Heilige Schrift nicht gelesen haben oder nicht verstehen WOLLEN. Doch Gott lädt uns alle ein, ihn zu verstehen, wenn er sagt:

    Lukas 11:
    Darum sage ich euch: Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan.

    10 Denn wer bittet, der wird bekommen. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.
    11 Welcher Vater würde seinem Sohn denn eine Schlange geben, wenn der ihn um einen Fisch bittet,
    12 oder einen Skorpion, wenn er ein Ei haben möchte?
    13 Wenn schon ihr hartherzigen, sündigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, dann wird doch der Vater im Himmel erst recht denen seinen Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten.»

    Ich kann nur jedem empfehlen, das zu tun. Gott um den Heiligen Geist zu bitten, dass er ihn führt. Denn Gott offenbart sich jedem Menschen, wenn er ihn aufrichtig sucht.

  14. #14 1123 (20. Jan 2012 22:44)

    Koran und Bibel in einem Atemzug?! Der Mann gehört in die geschlossene Abteilung!
    In der Bibel wird Liebe, im Koran wird Mord verlangt. So einfach ist das.

  15. #15 sunsamu (20. Jan 2012 22:45)

    Der Koran hat in den mekkanischen Suren viel Geklautes aus Talmud und Bibel. Soweit sind Übereinstimmungen sicher vorhanden.
    In Medina kamen dann die rassistischen, menschenverachtenden und kriegerischen Inhalte dazu….die den Islam zur Religion des Friedens machen. ;-)

  16. #16 Maethor (20. Jan 2012 22:46)

    Aufgabe der Kirchen sollte sein, eine Kultur des Erbarmens zu fördern.

    Ach was! Das ist ja ganz neu! – Erbarmen und Barmherzigkeit sind zentrale Begriffe der christlichen Theologie. Aber wie sieht es im Islam aus? Und was ist davon zu halten, dass die wortführenden Islamverbände in Deutschland eine kritische Koranlektüre ausdrücklich ablehnen?

  17. #17 esszetthi (20. Jan 2012 22:51)

    “Diese liberalen Pfaffen ersetzen ja das Kreuz durch das Hakenkreuz. Sie werden auch noch statt des Blutes ihres Erlösers das reine Blut des deutschen Volkes zelebrieren. Sie sind kleine dürftige Subjekte, unterwürfig bis zum Handkuss. Um ihr erbärmliches Gelumpe von Einkommen und Stellung geben sie alles preis”

    Adolf der GröFaZ zitiert nach Künneth in der Biographie Hugo Hahns, des Sächsischen Landesbischofs 1933-1945.

  18. #18 Schweinsbraten (20. Jan 2012 22:57)

    Der deutsche Jude und geniale Maler Max Liebermann:
    “Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.”

    SCHULD IST IMMER DIE FRAU

    http://koptisch.wordpress.com/2012/01/20/pakistan-schuld-ist-hier-immer-die-frau/

  19. #19 IP (20. Jan 2012 23:01)

    Koran-Zitate-Analyse:

    http://www.koran.terror.ms/

  20. #20 Black Elk (20. Jan 2012 23:02)

    was ist denn ein Religionssoziologe, der irgend etwas von sich gibt ?
    Also bitte……………

    Die Karawane zieht weiter ….

  21. #21 quarksilber (20. Jan 2012 23:08)

    Ich als Hobby-Atheist mit christlichen Wurzeln finde es empörend, wenn ich so etwas lesen muss:

    Die Kirchen dürften sich nicht als Moralanstalt verstehen, die der Gesellschaft sinnvolle Werte vermitteln wollen.

    Also, ich schlussfolgere:
    Kirchen sollen keine sinnvollen Werte vermitteln.

    Und ich sehe:
    Genau das machen diese verkommenen “Multikulti-Alle Religionen sind gleich, nur der Islam ist gleicher-Frauen und Lesben sind die besseren Menschen-Vereine” auch – diese dabei vermittelten “Werte” sind überhaupt nicht sinnvoll, sondern schädlich!

    Wenn die Kirchen schon keine Werte mehr vermitteln sollen, dann scheint ihre Existenzberechtigung zum einen noch als Dienstleister im Trauerfall, und zum anderen als Krake im Sozialstaat zu sein – und beides ist nur noch würdelos und verachtenswert!

  22. #22 Yanqing (20. Jan 2012 23:11)

    Nun, dass die Muslime aus dem alten Testament abgeschrieben haben, ist ja wohl offensichtlich. Moses, Abraham, Noa, Gabriel, David, alle finden wir sie wieder.

    Muss sich ein Theologe die kleinen aber entscheidenden Unterschiede von einem Laien erklären lassen?:
    - Der strikte Monotheismus des Islam gegenüber der christlichen Dreifaltigkeit (juckt mich nicht, habe ich auch nie begriffen)
    - Die 200 Stellen im Koran, welche den “Gläubigen” auftragen, Nicht-Muslime, vor allem Christen und Juden bis zum Tod zu bekämpfen, gegenüber dem Apell zum Frieden in der Bergpredigt und im Leben von Jesus,
    - Das aus dem Koran und den Hadithen abgeleitete detaillierte Rechtssystem der Scharia gegenüber den schlichten zehn Geboten, welche in anderer Form bei jeder Kulturnation zu finden sind.
    - Die Entmenschlichung der Juden und Christen als Nachfahren von Affen und Schweinen gegenüber dem Bemühen von Jesus durch gute Taten und gesendete Signale seiner Göttlichkeit eine freiwillige Anhängerschaft aus den Reihen der “Heiden” zu gewinnen.

    Übrigens, ich bin Agnostiker, einer von denen, die sagen “ich weiß es nicht, könnte ja sein, vielleicht auch nicht”.

  23. #23 Black Elk (20. Jan 2012 23:15)

    @21
    Also, ich schlussfolgere:
    Kirchen sollen keine sinnvollen Werte vermitteln.

    ———————————————
    Wenn sich die Kirche von den Kommunisten oder Islamisten oder Atheisten vorschreiben lässt,welche Werte sie vermitteln muss,dann hat sie gar nichts mehr zu vermitteln.

  24. #24 Eurocrates (20. Jan 2012 23:26)

    Die Torah, das Neue Testament und der Qu’ran sind die Dreifaltigkeit der Heiligen Schriften in welchen die Semiten das ganze Wissen der Kabbalah zu Papier gebracht haben, codiert, verschachtelt und mit Metaphern welche der normale Denker nicht umsetzen kann.
    Was diese Buecher gefaehrlich macht ist der Fakt dass man Textstuecke die einem ins Konzept passen und welche aeusserlich Gewalt predigen, nimmt und sie als Kampfargumente benutzt wie die katholische Kirche das ueber 1800 Jahre pflegte und wie der Islam es heute noch tut. Die Ehrlichkeit dieser Leute welche ja bekanntlich die Wahrheit preisen, verlangt dass sie dem Laien die Schriften offen legt uns ihnen den realen Inhalt erklaert. Diejenigen die hier sagen dass man Bibel und Qu’ran nicht verbinden kann sind unwissend, denn die 3 Zyklen der Heiligen Schriften, Kosmogenesis, Antrophogenesis und die Warnschriften vor den Gefahren dieser Welten sind in 3 Baenden geschrieben. Kosmogenesis ist die Torah, sie erzaehlt die Enstehung des Menschen, die Funktionen seines Koerpers und seine Denkfaehigkeit Ego, Bewusstsein und Unterbewusssein. Die Antrophogenesis ist das neue Testament, sie erklaert den Lebensraum, das Universum, das Planetensystem und wie dieses sich mit dem Koerper vergleichen laesst, der Qu’ran nimmt die Hauptpassagen der beiden ersten und klaert ueber die Gefahren auf welche von der satanischen Seite des Heiligen Reiches ausgehen. Genau wie die Moslems, verstehen wenige Menschen, auch Christen und Orthodoxen kaum was die Texte beschreiben und sagen. Dies ist die Wurzel allen Uebels. Kabbalisten haben mit unsern Religionsbuechern, welche nicht fuer den Laien geschrieben wurden, da sie die Texte nicht umsetzen koennen, eine Kloake geschrieben. Der Laie sieht nur den Deckel welcher diese Kloake bedeckt, der Eingeweihte sieht den Deckel nicht sondern nur Jenes welches er versteckt. Die Bibel und der Qu’ran sind die Hauptwerke der geheimen Doktrine und im Mittelalter hatte die Kirche dessen Besitz durch Laien streng verboten und dies hatte Gruende, jene welche wir jeden Tag in der Praxis erleben, Mord und Totschlag.
    Set jeher werden Religionen benutzt als Mittel der Versklavung, zur Befriedigung von Geldgier und Macht. Keine der Schriften predigt Gewalt, Mord, Vergehen an Kindern, Heirat mit solchen, u.sw..
    Wer dies nicht glaubt kann bei mir die Erklaerungen kriegen die er dazu braucht. Mein Mail pseudo ist ftw-media, mein mail provider belcenter.com. Ich will gern jedem ein Buch ueber die Lehre zukommen lassen welches ich selbst geschrieben habe. Ich bin seit mehr als 40 Jahren Rabbi der kabbalistischen Doktrine und unterrichte laufend die Philosophie des Lebens. Auch ich werde jene dogmatischen Idioten nicht umdrehen koennen, es wuerde mir jedoch Freude bereiten denjenigen welchen sich genauso benehemen und gegen die Religionskulte sind darueber aufzuklaeren was drern Buecher verkuenden und die Heiligen Schriften zu verstehen. Wer dies mal weiss wird sich dann auch bewusst wie gross der Umfang der Kathastrophe wirklich ist und welche Gefahr von diesem Missverstehen wirklich ausgeht. Wir werden wegen diesem “Unfug” die ganze Welt zerstoeren, und Jene die hier und woanders Hass predigen und walten lassen sind nicht besser als die Gegenseite. Man muss das System bekaempfen, nur, man muss das auf intelligente Weise tun, den nur Wissen ist Macht.

  25. #25 Schweinsbraten (20. Jan 2012 23:43)

    CHRISTENVERFOLGUNG

    Warum reist Islam-Wulf so weit zu den Wahabiten nach Saudi-Arabien, Wahabiten kann er doch ganz nah in Bosnien haben.
    http://koptisch.wordpress.com/2012/01/20/aktuelles-von-christenverfolgung/#more-28568

    Seit dem ersten mohammedanischen US-Präsidenten B. Hussein Obama werden Christen zunehmend ausgegrenzt:
    >>Der Fall der indonesischen, christlichen Familien, die aus den USA ausgewiesen werden sollten, ist noch in unangenehmer Erinnerung, da kommt aus Indien die folgende Nachricht: einer afghanischen, christlichen Witwe, die derzeit nach Indien geflohen ist, wird schon zum zweiten Male der Flüchtlingsstatus der UN verweigert…<<

  26. #26 Puseratze (20. Jan 2012 23:44)
  27. #27 Eurocrates (20. Jan 2012 23:48)

    @ Sebastian 792011

    sie schreiben;
    “Lukas 11:
    Darum sage ich euch: Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan.

    10 Denn wer bittet, der wird bekommen. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.
    11 Welcher Vater würde seinem Sohn denn eine Schlange geben, wenn der ihn um einen Fisch bittet,
    12 oder einen Skorpion, wenn er ein Ei haben möchte?
    13 Wenn schon ihr hartherzigen, sündigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, dann wird doch der Vater im Himmel erst recht denen seinen Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten.»
    ———————————————

    Dies ist alles schoen und gut uns Zitate der Bibel zu bringen. Aber, koenne sie uns denn auch erklaeren was sie uns besagen?

    Welcher Vater würde seinem Sohn denn eine Schlange geben, wenn der ihn um einen Fisch bittet,
    Was ist in dieser Passage gemeint nmit Schlange und Fisch ?

    Dann sprechen die Texte von Ei und Skorpion, was ist den damit gemeint, Wer oder was ist der Skorpion, warum ihn mit einem Ei vergleichen oder ihn damit in Verbindung bringen.

    Da sie uns diese Passagen gebracht haben wuerde ich sei dann auch bitten sie in Klartext zu uebersetzen. Dies werden sie sicher nicht keonnen, genauso wenig wie 99,9% von euch Allen nicht erklaern koenne warum die Torah und der Qu’ran schreiben dass man die boesen Juden finden muss wo immer sie sind und sie toeten muss oder auch noch warum Mohamed ein 9 jaehrige Frau heiratete. Ich schreibe bewusst Frau, nicht Kind. Oder auch noch warum Gott Abraham fragte seinen Sohn auf dem Altar zu opfern. Oder was die Schriften mit dem Steinigen von Frauen meinen an denen nur Maenner teilnehmen durfen, denn Frauen keonnen Frauen nicht steinigen, das geht leider nicht denn sie haben keine Steine die man dafuer braucht, die haben nur Maenner.

    Zittiert doch keine Passagen der Heiligen Schriften wenn ihr nicht wisst was sie besagen.

  28. #28 Klaus Meier (20. Jan 2012 23:55)

    Schaut euch das mal an.

    http://antwortenanmuslime.com/

  29. #29 Selberdenker (20. Jan 2012 23:58)

    Eine Zunahme von Gewalt durch Berufung auf religiöse Überzeugungen beobachtet der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Wien).

    Wenn man als christlicher Religionssoziologe nicht erkannt hat, dass man aus der überlieferten, vorgelebte Lehre Jesu – im genauen Gegensatz zu der Mohammeds – keine Gewalt gegen Menschen theologisch rechtfertigen kann, dann ist das so, als ob ein Schmied seinen Hammer nicht bedienen kann – oder möchte.
    Füt mich hat der Mann einfach keinen Mumm, Klartext zu reden – damit ist er aber leider in dieser Kirche nicht alleine.

  30. #30 Techniker (21. Jan 2012 00:08)
  31. #31 widerstand (21. Jan 2012 00:08)

    Im Mittelalter erteilte die Kirche,(gegen die Lehren von Jesus) teilweise Hinrichtungskommandos gegen sogenannte Ketzer und Hexen und heute erteilt sie immer mehr Selbstmordkommandos an Christen.

    Bin zwar Katholik,aber kann vieles von diesen Kirchenvertretern nicht mittragen.

  32. #32 widerstand (21. Jan 2012 00:14)

    Und “ihren Nächsten gutes tun” heisst nicht,dass man sich nicht gegen Bedrohungen verteidigen darf.

    Verteidigung ist dort nicht verboten,auch wenn empfohlen wird beide Wangen hin zu halten,wenn man geschlagen wird.

    Amen.

  33. #33 Heide (21. Jan 2012 00:52)

    @ #22 Yanqing (20. Jan 2012 23:11)

    So ist es.
    Wer den koran gelesen hat, findet seitenweise abschriften aus der bibel.
    Für böswillige ist es einfach, die vermeintlichen zusammenhänge zu konstruieren.

    Und die meisten glauben das auch noch.

    Wer hat denn schon den koran gelesen?

  34. #34 janeaustin (21. Jan 2012 00:54)

    Das scheint die typische Reflexantwort der Gutmenschen und der Dummen zu sein, und dasselbe wurde mir immer vorgehalten als ich jahrelang selbst Artikeln on-line in der SN stellen konnte.
    Meine Antwort war immer diesselbe.
    Im Christentum muss keiner bleiben, und keine der biblischen Gesetze befolgen.
    Jeder kann die Bibel zerreissen, in den Abfall schmeissen, oder sie als Nachschlagewerk benützen!
    Im Islam – ist der Koran das Wort Gottes, das jeder Muslim unbedingt, bei Strafe befolgen muss! Er kann aus dem Islam nicht austreten.
    Und sollte er in islam. Ländern den Koran nur zu Boden werfen, würde er die Heimat kaum wieder sehen!
    Aber – ich habe es schon lange aufgegeben, Dumme – einsichtig machen zu wollen, und die SN Salzburger Nachrichten übt seit Neuestem schärfste Zensur, wenn sie überhaupt einen Satz Islamkritik noch zulässt.
    Ich tippe dann immer (sicher richtig), Ölgeld im Verlag!
    Im übrigen -ist Österreich anders. Nicht nur dass wir -in Wulff’s Diktion – eine “rechtsextreme” Partei, die FPÖ, haben, die bei der Wahl mit zwi 25-30% rechnen kann, mag die Mehrheit der Österreicher die Türken überhaupt nicht, und möchte sie gar nicht im Land haben.
    Das sind (wie in der BRD) hauptsächlich die Grünen, und einige “Linke”, die auf den “Erfolg” der deutschen “Schwesternpartei” schielen.
    Einst war die “Krone” das meistgelesene Blatt Österreichs, offen muslimfeindlich. Da ich dieses Blatt nicht lese – kenne ich die jetzige Einstellung nicht.
    Weiss nur dass unser BP Fischer ein Schleimi ist, der Ramadan und Empfänge mit den Turban- und Nachthemdenträger gerne feiert. Und in diesselbe Schublade gehört Wien’s Kardinal Schönborn: “Sollen sie doch ihre Moscheen haben, wir haben doch Religionsfreiheit”. Auch er islamaffin, stand er doch dem letzten “Anti-Islamphobiakongress” in Wien vor! Ich nenne solche Herzchen – schlicht und einfach – Landesverräter!
    Zulehner ist mir unbekannt. Vielleicht schwimmt er auch auf der “Ölwelle”.
    Absurd schon – wir zahlen teuer für das Benzin, und die Muslime finanzieren damit im Westen die Demokratieverräter!

  35. #35 digestif (21. Jan 2012 01:10)

    Naja, Theologe eben. Es ist sein Job, Scheiße die in alten Märchenbüchern steht schönzureden.
    Gräueltaten haben schließlich grundsätzlich nichts mit der Religion zu tun. Holocaust hat auch nichts mit Nationalsozialismus zu tun, das haben die bösen Nazis nur missbraucht, blablabla.

  36. #36 Kulturbanause (21. Jan 2012 01:11)

    Scheint ein geistig verwirrter Theologe zu sein!

  37. #37 epistemology (21. Jan 2012 01:28)

    Fer Dummbeutel hat keine Ahnung, muss wohl wieder einen Artikel über den Mythos der 3 abrahamitischen Relgionen schreiben

  38. #38 johann (21. Jan 2012 02:20)

    Da gehört auch noch ein bißchen Mathias Rohe hinein (lesenswerte Leserkommentare…):

    http://www.taz.de/Debatte-Scharia-und-Arabischer-Fruehling/!81385/

  39. #39 widerstand (21. Jan 2012 02:48)

    OT

    Schlecker meldet Insolvenz an:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article13825950/Die-vorhersehbare-Pleite-der-blauen-Billig-Kette.html

    War das nicht eine Kette,die u.a. vor ein paar Monaten versuchen wollte hauptsächlich türkische Kundschaft mit rein türkischsprachigen Werbeblättern und neuen Halalangeboten zu ködern und Beschwerden von anderen Kunden,kalt abblitzen gelassen hat,die u.a. auf die Ungleichbehandlung,einem Wechsel zur Konkurrenz und auf den weniger vorhandenen Willen von Muslimen,bei deutschen Firmen zu kaufen,hingewiesen haben.?

    PI hatte da doch auch mal einen interessanten Bericht drüber.
    ————

    Nach den starken Leserverlusten von dem stark linken Stern und dem tendenziösen Spiegel ein reiner Zufall?

    Auch FR_online hat Schleckers Insolvenz als Hauptschlagzeile.

  40. #40 widerstand (21. Jan 2012 02:54)
  41. #41 To_the_roots (21. Jan 2012 03:08)

    Den Pfaffen und der sogenannten “Kirche” konnte man noch nie trauen. Mit dem Christentum haben diese schmierigen Opportunisten nun wahrlich nichts am Hut. Das so ein geölter Lackaffe seine ungefragte Meinung kundtut sollte nicht überraschen. Geht es doch um seine armseligen Euro Pfründe.
    Sich mit dem Feind zu verbünden fiel diesen jämmerlichen Gestalten noch nie schwer.

  42. #42 widerstand (21. Jan 2012 03:12)

    Und noch ein OT:

    SPD Linke setzen jetzt schon auf eine Zusammenarbeit mit den Grünen UND der LINKEN auf Bundesebene,nach der nächsten Bundestagswahl.
    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12262834/63589/Bericht-SPD-Linke-wirbt-fuer-Rot-Rot-Gruen.html

  43. #43 To_the_roots (21. Jan 2012 03:31)

    Wer den christlichen Glauben mit dem Mohammedanischen gleichsetzt muß pathologisch irrsinig sein.

    Es gibt keine rationale Erklärung.

  44. #44 Spiessbuerger (21. Jan 2012 04:30)

    Religionssoziologe – was für ein schöner Beruf!

    Klingt förmlich nach sorgenfreiem Leben weit entfernt von der Erde.

  45. #45 Der Hammer (21. Jan 2012 04:32)

    Ich habe nur kurz einen Blick auf die HP dieses Menschen geworfen und bin bereits nach wenigen Minuten an dem schwachsinnigen Wort “Islamophobie” hängen geblieben – danke, reicht, mehr muß ich nicht wissen.
    Wer die Sprache des Feindes spricht, spielt auch deren Musik.

  46. #46 Tom62 (21. Jan 2012 07:01)

    Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran –, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten, sagte der katholische Theologe am 20. Januar beim 2. Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd. In den Schriften gebe es auch Appelle zur Friedfertigkeit.

    Das sind die allgemein üblichen Fehler in der Debatte, die diese Leute immer wieder machen. Grund hierfür ist der Kulturrelativismus, der gerade auch in den Kirchen von Leuten gepflegt wird, die Inhalt und Geist des Evangeliums niemals wirklich ergriffen haben, sonst würden sie dieses Evangelium, das zuerst einmal von der Schuld des Menschen und der Erlösung durch Jesus Christus spricht, nicht auf eine diffuse “Mitmenschlichkeit” reduzieren. Diese eigene, in solchen Debatten immer wieder sichtbar werdende Glaubenslosigkeit, die im Zeichen der so genannten “Aufklärung” weithin an den theologischen Fakultäten gelehrt wird, ist im Grunde die Wurzel der Misere.

    Das Evangelium scheidet und vereint. Es scheidet den Gläubigen vom Ungläubigen, den Selbstgerechten vom Bußfertigen. Es vereint alle, die glauben, ohne dabei (und das ist durchaus anders als im Koran) denen das Menschsein und die abzusprechen und die Mitmenschlichkeit zu versagen, die nicht oder eben “anders” glauben. Da diese Leute in der eigenen (Selbst-) Gerechtigkeit verharren wollen, kann es ihnen nur unsäglich schwer fallen, diese notwendige Trennlinie anzuerkennen, und darum predigen sie auch, was sie predigen, um zu vereinen, was nicht vereint werden kann – Welt mit Gottesreich, Kirche mit Politik, Bibel mit Koran.

    Wer sich nur ein wenig mit Beiden beschäftigt, und zwar ganz jenseits ausgefahrener Geleise des Zitierens einzelner “ausgewählter” Bibelstellen oder eben Koransuren, dem wird sehr schnell die Unvereinbarkeit beider Schriftsammlungen auffallen. Gerade weil der Koran Anleihen bei Christen- wie Judentum macht, wobei (neben den diversen Entstellungen und Verfälschungen biblischer Überlieferung) hier eine ganze Menge an Überlieferungen aus Sektenhintergrund eine Rolle gespielt haben dürfte, ist er “die” Antithese von Juden- wie Christentum schlechthin, um Beides zu verdrängen und zu ersetzen.

    Hinzu kommt natürlich auch die konträre Gottesvorstellung im Islam, die auf einen völlig anderen Gott schließen läßt als der es ist, der gerade in den Evangelien uns entgegentritt.

    Wie so genannte “Theologen”, die immerhin den Anspruch einer besonderen einschlägigen “Bildung” vor sich her tragen, zu solchem Unsinn kommen können, ist mir nur durch Vorsatz der Irreführung erklärlich. Aus der Materie ergibt sich das ganze Gegenteil, und so sollte auch den Dümmsten aufgefallen sein, daß man nicht vereinen kann, was nun einmal unvereinbar ist.

  47. #47 Tom62 (21. Jan 2012 07:16)

    #27 Eurocrates (20. Jan 2012 23:48) bzgl. #13 Sebastian792011 (20. Jan 2012 22:41)

    (…) Zittiert doch keine Passagen der Heiligen Schriften wenn ihr nicht wisst was sie besagen.

    Ich haben mir den Text des Angesprochenen aufmerksam durchgelesen. Im Gegensatz zu Ihnen scheint er den Inhalt besagten Textes, der sich nicht sofort, sondern nur sukzessive erschließt, durchaus begriffen zu haben. Daß Ihnen das abgeht, zeigt doch gerade, daß Ihnen Der, den zu erhalten Jesus in Lk 11. 10 – 13 zu bitten rät, fehlt.

  48. #48 Grant (21. Jan 2012 07:53)

    Obwohl ich weder die Bibel, noch den Koran bisher komplett geschafft habe, liegt für mich der Unterschied auf der Hand: Die Bibel erzählt zunächstmal “wies war”, sie ist unbestritten Menschenwerk. Der Koran ist demgegenüber angeblich Gottes Wort und Wille, unmittelbar und direkt geltendes Gesetz. Wo zanken sich im Koran mal die Moslems mit Gott herum? In der Bibel steht, was Gott wollte, was er gemacht hat und was dann passiert ist, die Bibel erzählt die Geschichte. In der Bibel steht, daß Gott jemandem Anweisungen geben hat: “Gehe hin und mache dasundas”, “Wasch Dir die Hände”, “Iß nichts, was einen Ringelschwanz hat!” und was dabei rausgekommen ist. Im Koran richtet sich Gott angeblich direkt an den Leser und gibt einen Befehl. Die Bibel ist “nur” ein Geschichtsbuch, der Koran ein Gesetzbuch. Allerdings hat dieses Gesetzbuch ein recht fragwürdiger Mensch “empfangen”/verfasst und es gibt – auch wenn es den Moslems wehtut – offenbar verschiedene Fassungen. Damit ist das Ding als Gesetzbuch wertlos. Es stellt sich auch die Frage, wieso Gott zB in ein Gesetzbuch für seine Geschöpfe, die Menschen, reinschreiben läßt, daß die Erde eine Scheibe ist, wenn er sie doch als Kugel geschaffen hat? Macht sich Gott hier am Ende mit den Moslems ein Späßchen? Mal schaun, wie lange die Jungs brauchen, bis sie was merken?

    An die Profis hier: Gibt es in der Bibel Stellen, wo sich nach allgemeinem Verständnis Gott unmittelbar mit einem Befehl an den Leser wendet?

  49. #49 TD2000n.Chr. (21. Jan 2012 08:32)

    Auch unter Christen gibt es Verirrung…

  50. #50 ueberblicker (21. Jan 2012 09:17)

    Wer die Bibel mit dem Koran vereint und damit die Verbrechen der Mohammedaner relativiert, hat sie nicht mehr alle.
    Wie will man das neue Testament mit diesem faschistoiden Machwerk vereinen?

  51. #51 pibob (21. Jan 2012 09:40)

    Erstens: Warum stellt niemand die Texte zusammen, die in der Bibel zur Gewalt gegen andere auffordern?
    Man müsste eine Konkordanz (habe eine) nehmen und unter den Worten Gewalt, Mord, töten nachsehen.
    Man wird nichts Gescheites finden.
    Im Alten Testament drangen nach und nach israelitischen Stämme in Kanaan ein und wurden langsam über die Kanaaniter herrschend. Das war mehr unterwandernd als kriegerischer Art, was es aber auch da oder dort gab.
    Das, was das Entscheidende am At ist, ist der Eingottglaube gegen den Polytheismus. Die Israeliten passten sich gern den Heiden, Polytheisten an. Daher der Kampf der Priester und Propheten gegen das Heidentum. Hier liegt die Wurzel wohl der “gewaltfördernden” Texte im AT.
    Z.B. als das Opfer des Elia angenommen wurde, das der Baalspriester nicht, steht da, dass Elia viele Baalspriester hinrichten ließ.
    Weil all dies erzieherische Geschichten der Religionspartei sind, ist die reelle Gewalt nicht so groß anzusehen. Also Texte richtig lesen.
    Das AT führt zum NT hin, also zu Christus.
    Da ist also ein Fortschritt in der Offenbarung.
    In NT keine Aufforderung zur Gewalt. Das Christendtum bestimmt sich von Christus.
    Also die Bibeltexte historisch kritisch, aber auch gläubig lesen, den wichtigen Offenbarungsgehalt herausarbeiten.
    Der Koran ist ganz anders. Keine Textkritik. Alles direkte Forderungen von Allah für alle Zeiten.
    In Wirklichkeit ein Sammelsurium von Sprüchen von Mohammed und anderen. Mohammed, Kriegstreiber, Egoist und Kinderschänder. Drum finden sich einige akzeptable Sprüche (z. B. keine Gewalt in Glaubensdingen in der ersten Zeit, noch Angst vor den Feinden) und zurückzuweisende Aussprüche, wo es darum ging, die Macht und den Reichtum noch weiter auszuweiten (Z.B. andersgläubige umzubringen, wenn sie nicht die besondere Steuer zahlen).
    Man erkennt die Richtigkeit des Ausspruches des Philosophen Schopenhauer:
    Der Islam ist die erbärmlichste unter den Offenbarungsreligionen.

    Und jetzt Schluss, war eh schon zu lange.

  52. #52 landsman (21. Jan 2012 10:00)

    Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften …, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand,…

    Treffend ausgedrückt, Herr Soziologe. Die Texte sind “meist” nur ein Vorwand. Häufig aber auch nicht…

  53. #53 g.witter (21. Jan 2012 11:19)

    #13 Sebastian792011 (20. Jan 2012 22:41)

    Danke für ihre Worte Wunderbar!

  54. #54 Thomas_Paine (21. Jan 2012 12:49)

    Eine Religion muss man moralisch immer nach ihrem jeweiligen Begründer bewerten, also: Wie hat sich Jesus verhalten? Wie hat sich Buddha verhalten? Wie hat sich Lao-Tse verhalten?

    Hat also Jesus Menschen ermorden lassen, Karawanen überfallen, Sex-Sklavinnen gehabt ein neunjähriges Mädchen geheiratet und sexuell missbraucht – oder Mohammed?

    Wie es Ali Sina ausdrückt:

    (…)

    Christianity vs. Islam

    There is a fundamental difference between Muslims leaving Islam and the Christians leaving their religion. Most born and raised Christians when leaving Christianity, become critical of the Church and the Bible but still respect Christ. In fact, Christ as described in the New Testament is a loving person. Many Christians also cannot get rid of Christianity because their god is the god of love. At least this is what they are being told and this is the idea they have of their god. Muslims on the other hand believe in Allah through fear. The god of Muhammad is not a loving god but a dreadful and an unforgiving god of vengeance (Q.4:84). When Muslims learn the fallacies of Islam and discover the real face of Muhammad, they hate that religion and despise its founder. Therefore although Christianity in the West, in the last two centuries, has been in demise it has managed to survive and perhaps it will survive for another two or three centuries. Christianity still has spiritual lessons to give. It can still be a source of guidance and inspiration to its followers. Christianity as taught and lived by Christ is a moral religion. Christianity may be logically wrong but ethically it is not. A few letters written by Paul are discriminatory towards women. But that can be easily overlooked when one pays attention to the overall message of love and tolerance taught by Jesus.

    None of that can be said about Islam. Quran is replete with intolerance, violence, discrimination and hate. We could have overlooked the logical absurdity of Islam’s holy book but how can we fail to see its intolerance and its message of hate? Moreover the person of Jesus as is reported in the Bible, is sanctified from any blemish. Muhammad on the other hand was a violent man. He was a lustful, pervert, ruthless, arrogant and a maniac mass murderer. A man who wishes to emulate Muhammad in this day and age is a man that should be locked in jail. Those who follow truly the example of the Prophet of Islam are terrorists. They are dangers to society. One can be a good Christian and still be a good person. But one CANNOT be a good Muslim, follow all those hate mongering teachings of Muhammad, and be a good human being at the same time.

    To compare Islam with Christianity and assume that since Christianity has survived the attacks from its dissenters and enlightened freethinkers, Islam would do the same is a mistake. This is like comparing apples to oranges. The only thing that Islam and Christianity have in common is that both are called religion. But the similarity ends there. To understand the difference between Muhammad and Jesus is enough to compare how they reacted to two very similar incidents.

    (…)

    http://www.faithfreedom.org/Articles/sina/eradication.htm

  55. #55 wien1529 (21. Jan 2012 13:36)

    Die Kirchen dürften sich nicht als Moralanstalt verstehen, die der Gesellschaft sinnvolle Werte vermitteln wollen.
    ——————-

    wer denn sonst?

    cohn-bendit etwa? = steht für viele andere.

  56. #56 wien1529 (21. Jan 2012 13:53)

    #34 janeaustin (21. Jan 2012 00:54)
    ——————–

    in der krone sind islamkritisch bis -feindliche kommentare an die 80 %. und die zensur greift so gut wie nie ein, es sei denn bei argen persönlichen beschimpfungen.

    ausserdem nennt die krone so gut wie immer die staatsangehörigkeit von verbrechern.

  57. #57 Jochen10 (21. Jan 2012 13:55)

    Hier sind die frommen Rosinenpicker wieder mal am Werk
    Die meisten orthodoxen Juden sind dem Islam weit näher als dem Christentum.
    Dann muss man sich im klaren sein was das mit der Dreieinigkeit soll?
    Gibt es die erst seid Jesus oder gab es die auch schon vorher nur ohne eben so benannt zu werden.
    Das würde bedeuten Jesus und der heilige Geist existieren schon viel länger.
    Das würde aber auch gleichzeitig bedeuten, Jesus und heiliger Geist waren sich gemeinsam mit Gott einig
    die Gesetze des 3ten Buch Moses festzulegen. Also für Steinigung, Auspeitschung, Verbrennung … und all die Widerlichkeiten die wir hier beim Islam bekämpfen ist Jesus klar mitverantwortlich.
    Natürlich geschah all das nur aus Liebe zum Menschen und um schlimmeres zu verhindern.
    Ich sags mal deutlich: „Denkt mal nach bevor ihr hier so ein halbgares Zeug schreibt.“
    Aus Liebe geht in den Religionen schon gar nichts. Dort gibt es nur eine Liebe und die ist im Kleingedruckten verborgen das da heißt. „Die Obrigkeit ist euch von Gott gegeben“
    Damit hat sich in dem ganzen Schund die angeblich von Gott eingesetzte Obrigkeit den Joker geholt. Der ganze Rest ist Sülzbeiwerk um das dumme Volk mit weitschweifigen verlogenen Erzählungen einzulullen und im Dunklen zu halten. Das Christentum hat daran nicht das Geringste geändert sondern speziell im Bible Belt der USA galt die christliche Sklaverei am längsten und fast alle Völker des Christentums endeten in der Leibeigenschaft, also auch Sklaverei und zwar genauso lange bis die Ultraphösen Humanisten kamen und all den Dreck, diesen Müllhaufen der Geschichte so nach und nach wegfegten.
    Also Jesus hat den nicht weggefegt, die Päpste nicht und Luther genausowenig.
    Aber die Evangelisatoren, die mit Ihren immer neuen Prophezeiungen, und wenn es nicht eintrat, mit wieder neuen spannenden Geschichten kamen, also die Lügner von Anfang an halten mit unglaublichen Lügen dieses Netz von Lügen aufrecht. Nicht anders bei den Mohamedanern und den Juden.
    Alles schwafelt von Endzeit aber wo ist den nun der große Antichrist der davor kommen muss, also der, der den Leuten eine 666 auf Stirn oder Hand zeichnet. Wo ist der? Es ist weit und breit keiner zu sehen. Selbst wenn der Islam die Macht übernehmen würde, aber auf so einen Mist würden selbst die sich nicht einlassen und kein normaler Mensch lässt sich so einen Dreck auf Gehirn kleistern.
    Aber wie manche Gehirne hier zugekleistert wurden ist schon sagenhaft und das sage ich ohne beleidigen zu wollen.

    Es sind die religiösen Fanatiker aller Culeuer die mit immer neuen dicken Lügen den Menschen die 66 Bücher plus Offenbarung ins Gehirn kleistern oder die, die mit 6666 Suren (ob das stimmt) das Sichtfeld vernebeln um den unheiligen Geistlichen große Macht über die Menschen zu geben.

    Der Trick in der Hindureligion ist übrigens. Wer in der höchsten Kaste, also Brahmane ist kann sündigen ohne seine Stellung im nächsten Leben zu verlieren.
    All das ist widerlich und zutiefst verachtenswert.
    Und wenn ich sehe wie im Christentum damit hausieren gegangen wird das manche lieber ihre Kinder totschlagen liesen als den Namen Jesus zu verleugnen dann weis ich auch mit was ich es dort zu tun habe.
    All das aus purer Liebe natürlich. Es ist unglaublich.

    Wenn es bald einen richtigen grossen Krieg wegen all dem gibt und sich kein Himmel auftut aus dem ein rettenter Messias kommt wissen wir alle welches Elend uns diese Religionen bringen, egal in welchem Gewandt sie dahergeschlichen kommen.

    Die Erkenntnis der Selbstverantwortung wird dan schlagartig zum Thema.
    Glauben gibt es bei Christen genau so viel und so wenig wie bei allen anderen Kulten, bzw. alles liegt weit unter Senfkorngrösse und bestenfalls Sturheit, Aufbauschung, glatte Lügen und Angst vor der Wahrheit

  58. #58 Tolkewitzer (21. Jan 2012 13:56)

    Ich bin keiner Religionsgemeinschaft zugehörig, quasi ein Ungläubiger. Trotzdem darf ich in unserer Gesellschaft tun und lassen, was ich möchte, darf jeden Beruf ergreifen (na gut, außer Pastor), darf mein persönliches Leben nach meinem Gusto leben und werde nicht benachteiligt.
    Und ich habe auch nirgendwo gelesen, dass die Bibel für mich etwas anderes vorsieht.
    Mehr muss ich eigentlich nicht wissen, denn in Ländern, in denen der Koran das Gestzbuch ist, müsste ich mich gewaltig fürchten.

  59. #59 wien1529 (21. Jan 2012 13:56)

    #41 To_the_roots (21. Jan 2012 03:08) Den Pfaffen und der sogenannten “Kirche” konnte man noch nie trauen. Mit dem Christentum haben diese schmierigen Opportunisten nun wahrlich nichts am Hut. Das so ein geölter Lackaffe seine ungefragte Meinung kundtut sollte nicht überraschen. Geht es doch um seine armseligen Euro Pfründe.

    ———————

    gehts nicht noch ein bisschen niveautiefer? stellen sie sich vor, wie sich antifanten über solche sätze freuen.

  60. #60 ingres (21. Jan 2012 16:03)

    Eine Zunahme von Gewalt durch Berufung auf religiöse Überzeugungen beobachtet der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Wien).
    Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran –, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten.

    Nach Zulehner ist es also nicht nur so, dass Gewalt, die von islamischen Terrororganisationen (wie etwa Boko Haram) gegen Andersgläubige ausgeübt wird, nicht “religiös interpretierbar” (Aiman Mazyek) ist .

    Nein diese Gewalt hätte nicht einmal dann etwas mit dem Islam zu tun, wenn sie sich explizit mit den entsprechenden Suren rechtfertigen würde.

    Na dann.

  61. #61 Heide (21. Jan 2012 19:43)

    In erlangen kann man jetzt islam studieren. Aber nicht wissenschaftlich.
    Eine schleiereule bejubelte, dass man endlich ein BEKENNTNISFACH habe. Also nicht sekular!

    Schöne erfolge.

Absolute Wahrheit in postmoderner Kultur.

2. Medienkongress in Schwäbisch-Gmünd

Sehr Geehrte!

Im Folgenden werde ich Ihnen keinen philosophischen, sondern eher ein „wahrheitspolitischen“ Vortrag halten. Unser Blick wird sich dabei vorab auf die absoluten Wahrheitsansprüche der Religionen, zumal des Christentums, wenden. Damit modifiziere ich den Begriff im Titel meines Vortrags – und das nur auf den ersten Blick unwesentlich. Ich konzentriere mich nämlich bei dem fundamentalen Thema der „absoluten Wahrheit“ auf den „absoluten Wahrheitsanspruch“, den Religionen und ihre Vertreter stellen - wobei auch nichtreligiöse weltanschauliche Einrichtungen ein solcher Wahrheitsanspruch keineswegs fremd ist.

Eingrenzen will ich auch das weite und schier unübersichtliche Begriffsfeld „postmoderne Kultur“. Ich wähle aus diesem Feld drei Aspekte heraus: die Gewalt, die Freiheit und die Wahrheitssuche.

Bei allem kann ich nicht verleugnen, dass ich selbst Theologe bin und mich für die bleibende „mission“ der Kirche heute engagiere.

So werde ich folgende drei Subthemen mit Ihnen besprechen: Das Verhältnis des Wahrheitsanspruchs zur Gewalt, dann zur Freiheit und schließlich den Wandel vom spaltenden Wahrheitsbesitz zur einenden Wahrheitssuche. Damit bleibt in meinen Überlegungen der undeutliche Begriff der Postmoderne im Hintergrund. Mir liegt vielmehr an konkreten, für unser Handeln folgenreichen Fragestellungen aus dem Arsenal postmoderner Themen rund um die Wahrheit.

 

Wahrheitsanspruch und Gewalt

Dem ersten Modul (Wahrheitsanspruch und Gewalt) stelle ich aus dem Koran wie aus der Bibel einschlägige Texte voran:

So heißt es im Koran:

  • „Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten, wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf." (Sure 9/5)
  • „Sie möchten gern, ihr würdet ungläubig, wie sie ungläubig sind, so dass ihr (ihnen) gleich würdet. So nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund, bis sie auf dem Weg Gottes auswandern. Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet." (Sure 4/89)
  • „Und kämpft auf dem Weg Gottes gegen diejenigen, die gegen Euch kämpfen, und begeht keine Übertretungen. Gott liebt die nicht, die Übertretungen begehen. Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie, so ist die Vergeltung für die Ungläubigen." (Sure 2/190-191)

Und im Alten Testament ist zu lesen:

  • „Abschalom befahl seinen jungen Leuten: Gebt Acht: Wenn Amnon vom Wein guter Laune ist, werde ich zu euch sagen: Schlagt Amnon tot! Dann tötet ihn! Habt keine Angst! Ich selbst habe es euch ja befohlen. Seid mutig und tapfer!“ (2.Sam 13,28)
  • „Da sagte Mose zu den Richtern Israels: Jeder soll die von seinen Leuten töten, die sich mit Baal-Pegor eingelassen haben.“ (Num 25,5)
  • „Gebt uns also das üble Gesindel von Gibea heraus, wir wollen es töten und wollen das Böse in Israel austilgen.“ (Ri 20,13)

1.

Es ist keine Frage: Solche Texte wurden nicht praxisfern formuliert. Der Vorwurf des Ägyptologen Jan Assman[1] ist nicht unbegründet, dass der absolute Wahrheitsanspruch der Religionen (er hat die Texte des Judentums analysiert[2]) – im Lauf der Menschheitsgeschichte faktisch Gewalt und unsägliches Leid hervorgerufen hat. Es waren religiöse Menschen, die Gewalt ausübten – und sie haben sich dabei auf einen gewalttätigen Gott berufen.

Zugleich führten dieselben Wahrheitsansprüche der Religionen zu einer Gewaltminderung, hin bis zur Feindesliebe. Wenn die Religionen lehren, dass es nur einen Gott gebe, dann ist letztlich jeder und jede eine und einer von uns. Gerade monotheistische Religionen begründen eine tiefe Einheit der Menschheit und eine daraus folgende universelle Solidarität.

Die Wahrheitsansprüche der Religionen erweisen sich so als zutiefst ambivalent. Sie können mit Gewaltneigung wie Friedensstiftung einhergehen. Insofern die Heilige Schrift der Christen Gottes Wort und Menschenwort in einem ist[3], konnte sich die Wahrheit von einem liebenden Gott mit der Gewaltneigung des Menschen verbinden, wodurch zwiespältig wirkende „Mischtexte“ (Raymund Schwager) entstanden sind.

 

2.

Wie aber kommt es zur Verbindung von Religion und Gewalt? Hier führen wissenssoziologische Annahmen von Peter L. Berger und Thomas Luckmann[4] weiter. Menschen handeln nicht nur. Sie rechtfertigen ihr Handeln auch. Zumal religiöse Rechtfertigungen/Legitimationen haben deshalb großes Gewicht, weil sie das Handeln als gottgewollt darstellen und damit unantastbar machen und der menschlichen Kritik entziehen. Die dunklen Texte der heiligen Schriften, die einen gewaltförmigen Gott zeigen, wurden als Legitimation von verheerender Gewalt benützt. Solche religiöse Legitimation von Gewalt finden sich heute in fundamentalistischen Kreisen im Christentum ebenso[5] wie im Islam.

 

3.

Nun enthalten aber die Heiligen Bücher gewaltförmige wie friedensstiftende Texte. Dann stellt sich die folgenreiche Frage, warum manche Menschen und Führungskräfte zu den gewaltförmigen, andere hingegen zu den friedensstiftenden greifen und ihr praktisches Handeln daran orientieren. Moderne Forschung legt nahe, dass diese Neigung mit der lebensgeschichtlich gewachsenen Persönlichkeitsstruktur zu tun hat.

Die Gewaltneigung bzw. Gewaltakzeptanz eines Menschen korreliert engstens mit dem von Theodor W. Adorno erforschten Autoritarismus.[6] Adorno beantwortet mit diesem Phänomen die Frage, warum in den Zwischenkriegsjahren so viele Menschen sich freiwillig faschistischen Systemen unterworfen haben. Autoritäre Personen handeln nach dem Grundsatz: Recht hat, wer oben ist. Autoritarismus ist Unterwerfungsbereitschaft: unter Führer, geschlossene Gruppen, faschistische Systeme, auch unter Gott. Eichmann, Hess und Höss haben sich mit dem Hinweis, sich lediglich gehorsam unterworfen zu haben, vor der Verurteilung retten wollen.

 

ABBILDUNG 1: Entwicklung des Autoritarismus

 

Dieser weit verbreitete Autoritarismus ist, vor allem dank sich ausbreitender Bildung, im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts rasch zurückgegangen. Eine tiefe Kulturrevolution fand statt. Die fatale Gehorsamskultur wurde durch eine Solidarkultur (zumindest im Modus des Wünschen und im kleinen Lebensfeld) abgelöst. Derzeit wächst allerdings angesichts wachsender Unübersichtlichkeit (Jürgen Habermas) und schwindender Daseinskompetenz der Autoritarismus neuerlich.[7] Die Zahl jener, insbesondere junger Menschen nimmt zu, welche die lästig werdende Last der Freiheit wieder loswerden wollen.

Autoritäre Menschen, so die fachliche Erklärung, kompensieren ihre innere Schwäche durch nach außen praktizierte Gewalt: Das Fremde, das sie bedroht, vernichten sie, wenn sie die Macht dazu haben. Die Tiefenpsychologin Monika Renz sieht in solcher destruktiven Gewalt eine zu Lebensstrategie, die das geburtlich verlorene Urvertrauen wettmacht.[8]

 

ABBILDUNG 2: Autoritarismus und Gewaltakzeptanz

4.

Es scheint also nicht die Religion zu sein, die mit ihren gewaltförmigen Texten zu gewalttätigem Tun verführt und dieses im Namen Gottes rechtfertigt. Vielmehr sind es zunächst die Personen, die aus dem Reichtum der heiligen Texte die dunklen auswählen. Fundamentalistische Bewegungen leben von diesem Zusammenhang von Autoritarismus und Neigung zu religiös legitimierter Gewalt.

Das Zusammenspiel von Autoritarismus und Religion erklärt nicht zuletzt auch starke Spannungen innerhalb der Religionsgemeinschaften.

 

ABBILDUNG 3: Polarisierungen

Und noch weiter gefragt: Könnte es nicht sogar sein, dass gewaltförmige Texte über dieses Dunkle im Menschen, seinen Hang zur angstverwurzelten Gewalt, gar erst in die Heiligen Texte projektiv Eingang gefunden haben? Ist das Gottesbild auch inspirierter Texte nicht deshalb gewaltförmig, weil Menschen ihr Tun durch einen solchen Gott eher rechtfertigen konnten? Was das für eine Theologie der Inspiration bedeutet, kann hier nicht weiter verfolgt werden. Eine Antwort hat der Theologe Raymund Schwager versucht, der hoffte, dass Gott selbst durch solche Texte in „seiner Offenbarung“ gegen die oder sogar mit den Absichten der Verfasser Gutes bewirkt hat. Der Kreuzestod Jesu wäre die radikalste Zuspitzung einer solchen Vermutung.

 

Wahrheit und Freiheit

Ich komme zum zweiten Modul: Dem Verhältnis von absolutem Wahrheitsanspruch und Freiheit. Gerade der Katholizismus in Europa, der sich im Besitz einer ihr anvertrauten absoluten Wahrheit wähnte, konnte sich um des absoluten Wahrheitsanspruchs willen mit der aufkeimenden modernen Freiheit nicht zurechtfinden. 1864 verurteile Papst Pius IX. die moderne Freiheit rundum. Nie könne sich der Pontifex Romanus mit Demokratie, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit anfreunden. Denn angesichts der anvertrauten unverrückbaren Wahrheit (und hier war tendenziell die eigene, als Besitz verstandene Wahrheit gemeint) gebe es keine Freiheit.

Das Zweite Vatikanische Konzil hat sich tiefschürfende Gedanken gemacht, inwieweit die Gottesrede der Kirche (und damit die Verkündigung einer absoluten Wahrheit) selbst derart misslungen war, dass diese selbst modernen Atheismus hervorgebracht hat. Zwar klagt zunächst der Konzilstext: „Viele überschreiten den Zuständigkeitsbereich der Erfahrungswissenschaften und erklären, alles sei nur Gegenstand solcher naturwissenschaftlicher Forschung, oder sie verwerfen umgekehrt jede Möglichkeit einer absoluten Wahrheit.“ Dann aber kommen die Konzilsväter auf die Konkurrenz zwischen einem allmächtig gedachten Gott und der Möglichkeit menschlicher Selbstbehauptung zu reden. Einfühlsam beobachten sie: „Manche sind, wie es scheint, mehr interessiert an der Bejahung des Menschen als an der Leugnung Gottes, rühmen aber den Menschen so, daß ihr Glaube an Gott keine Lebensmacht mehr bleibt.“ Ein Gott, vor dem es letztlich keine menschliche Freiheit und Autonomie geben könne, dürfe nicht existieren. Wie sehr aber das wahre Gottesbild von jenem mancher Atheisten (auch und gerade durch die Schuld der kirchlichen Gottesrede) sich unterscheidet, kommt im Konzilstext klar zur Sprache: „Andere machen sich ein solches Bild von Gott, daß jenes Gebilde, das sie ablehnen, keineswegs der Gott des Evangeliums ist.“[1] Karl Rahner, selbst Mitautor dieses Konzilstextes, verdanke wir die Aussage: Atheisten leugnen oft einen Gott, den es Gott sei Dank nicht gibt.

Es dauerte also in der Katholischen Kirche bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil, dass die Religionsfreiheit als dem Evangelium und seiner unumstößlichen Wahrheit über Gott und die Welt nicht nur verträglich anerkannt worden ist. Die Freiheit Gottes und die des Menschen stehen einander nicht im Weg, sondern bedingen einander. Glaube, eng verwoben mit dem Urakt der Liebe, kann ohne Freiheit nicht sein.

 

5.

Die kämpferische Haltung des katholischen Christentums und auch evangelikaler Bewegungen in den und um die Kirchen der Reformation gegen das Aufkommen der modernen Freiheitskultur erklärt, warum das Christentum in Europa bis heute eine andere Entwicklung nimmt als in Nordamerika. Denn dort waren es Christen, welche dem Land eine freiheitliche Verfassung gaben. In Europa musste sich vielfach die freiheitliche Demokratie unter massiven Widerstand der Christen durchsetzen. Das erklärt einen bis heute hochwirksamen Antiklerikalismus in weiten Teilen Europas.

Dass es unbeschadet der Gewissenspflicht zur Wahrheit eine bleibende Würde selbst bei denen gibt, die wir nicht auf dem Weg der Wahrheit vermuten: das ist erst eine Errungenschaft des Zweiten Vatikanischen Konzils. Erst jetzt beginnt auch die katholische Kirche ernst zu nehmen, was Paulus an die Christen in Galatien geschrieben hat: Dass uns Christus zur Freiheit befreit hat (Gal 5,1). Dieser Perspektivenwechsel ist in vielen Teilen der Katholischen Kirche immer noch in seiner „Implementierungsphase“. Die Anhänger des Konzilsgegners Erzbischof Lefebvre, die Pius-Brüder, mit denen derzeit Rom um eine Aussöhnung verhandelt, lehnen diese Öffnung der katholischen Kirche zur modernen Freiheitskultur nach wie vor energisch ab.

 

Wahrheitsanspruch angesichts gewachsener Vielfalt

Ich komme zum dritten und letzten Modul meiner Reflexionen. Es enthält die Frage, wie sich der ererbte absolute Wahrheitsanspruch zur heute selbstverständlich gewordenen weltanschaulichen Vielfalt in den sogenannten postmodernen Kulturen verhält. Diese Frage hat eine lange Vorgeschichte, die rasch erzählt ist.

 

6.

Sie setzt mit der Konstantinischen Wende an, welche die gesellschaftliche und kulturelle Lage des Christentums für nahezu zwei Jahrtausende tiefgreifend verändert hat. Seit der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion im Römischen Reich hat sich in Europa eine weithin einheitliche weltanschauliche Monokultur ausgebildet. Kirche, Staat und Gesellschaft waren bei allen Rivalitäten engstens miteinander verflochten. Die nachreformatorische Zeit hat diese Monokulturen – aus friedenspolitischen Gründen - lediglich gewaltsam regionalisiert. „Religiöse Säuberungen“ (wie noch unlängst im Balkankrieg oder derzeit in Nordnigeria) wurden gewaltsam vorgenommen. Die christlichen Kirchen des Ostens verteidigen bis heute ihre „kanonischen Territorien“, was zu tiefen Irritation zwischen Moskau und Rom geführt hat, von der Religionspolitik der Orthodoxie in Griechenland ganz zu schweigen.

Glaube in seiner konfessionellen Ausprägung war jedenfalls über Jahrhunderte für die Menschen in Europa unentrinnbares Schicksal. Die Konfession der Bürgerinnen und Bürger wurde durch die Religion der Herrschenden vorgegeben. Die Einzelnen hatten nur die Wahl, Mitglied der etablierten Konfession zu sein, oder sie mussten – so der historischen Abfolge nach – ins Jenseits oder ins Ausland auswandern.

Seit der Aufklärung haben sich diese Monokulturen jedoch nach und nach verbuntet. Weltanschauliche Buntheit ist in den europäischen Kulturen zum Normalfall geworden. (Un-)Glaube ist sozial ungestraft wählbar geworden (Peter L. Berger). Durch die Freiheit, die eigene Religion/Weltanschauung wählen zu können, ist eine neue religiös-weltanschauliche Mobilität entstanden und den traditionellen Großkirchen schwer zu schaffen macht. Die weltanschauliche Landschaft ist in Bewegung geraten.

Hier ein Überblick über das Ergebnis solcher postmoderner Verbuntungsvorgänge:

 

ABBILDUNG 4: Verbuntung

 

7.

Als Reaktion auf den aggressiven, vor allem US-amerikanischen Fundamentalismus, hat sich in den letzten Jahren ein ähnlich aggressiver Neo-Atheismus gebildet, der vom angelsächsischen Raum aus sich auch in den ehedem christentümlichen Ländern Europas ausbreitet.

 

8.

Es gehört zu den Überraschungen unserer aufgeklärten Zeit, dass die verbürgte Religionsfreiheit und das damit eröffnete Wählenkönnen bislang keineswegs zu wachsendem weltanschaulichen Frieden geführt hat. Aus meiner Religionsstudie[2] aus dem Jahre 2010 geht hervor, dass nur eine Minderheit (25%) der österreichischen Bevölkerung die Position eines respektvollen freien Religionsdialogs vertritt. Drei Viertel der Menschen sind vielmehr sogenannte „Kulturchristen“. Sie haben in sich das Leitbild eines christlichen Europas. Dieses verteidigen die einen mit friedlichen (45%), andere aber mit kämpferischen Mitteln (32%): Und das vor allem gegenüber einem sich in Europa neuerlich ausbreitenden Islam. Die kämpferischen Kulturchristen werden durch entsprechende politische Parteien am rechten Skalenende des politischen Spektrums gesammelt, die ihrerseits den Kampfgeist der kämpferischen Kulturchristen stärken. Ein untergründiger subtiler Religionskrieg scheint in Europa in Gang gekommen zu sein.

 

9.

Solche Entwicklungen können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den letzten Jahrzehnten sich eine andere Entwicklung sowohl in den christlichen Kirchen und wie darüber hinaus ausbreitet. Aus dem spaltenden Wahrheitsbesitz und dem aggressiven Wahrheitsanspruch ist – als Mainstream mit fundamentalistischen und konstruktivistischen Ausnahmen - eine einende Wahrheitssuche geworden. Diese moderne Behutsamkeit wird durch - lange Zeit verschüttete, aber angesichts der Herausforderungen der weltanschaulichen Entwicklungen der eins werdenden Welt wieder entdeckte - theologische Einsichten gestützt: Die katholische Theologie kennt eine „negative Theologie“; die ostkirchliche Tradition praktiziert neben der „kataphatischen“ eine „apophatische“ Methode. Diese nimmt an: Je tiefer wir in das Geheimnis der Wahrheit Gottes eindringen, umso dunkler wird dieses.[3]

 

ABBILDUNG 4: Choros-Kathedrale in Istanbul – Hadesfahrt Christi

10.

Es sind die Mystiker in allen Religionen, die einen „apophatischen“ Weg gehen. Für sie ist die Suche nach Gott, damit „Wahrheitssuche“, nicht primär eine denkerische Leistung der menschlichen Vernunft, sondern ereignet sich als ganzheitliche personale Begegnung. Das weitet den Begriff der „Wahrheit“ von einer Sammlung von Sätzen zu einem Weg der Begegnung mit einem verlässlich jedem Menschen entgegenkommenden Gott[4]. Dem entspricht das Wort Jesu über sich selbst: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6).

 

11.

Zu den wieder gewonnen Einsichten angesichts des Einswerdens der Menschheit gerade in ihrer weltanschaulichen Verbuntung gehört ein gläubiges Ahnen, dass Gott das Heil aller Menschen im Sinn hat und durch seinen machtvollen Geist voranbringt. Wenn es nur einen Gott gibt, der die eine Welt und darin jeden einzelnen Menschen erschaffen hat, dann gilt auch: Eben dieser eine Gott ist der Gott der Atheisten, der Buddhisten, der Hinduisten, der Muslime, der Christen. Die heiligen Texte der Christen betonen, dass dieser Gott in jedem einzelnen Menschen wohnt und sie durch seinen Geist so formt, dass sie werden, was sie in ihrer Gottebenbildlichkeit wahrhaft Liebende. Heutige Theologie traut es auch – trotz der menschlichen Erbneigung zu Gewalt, Gier und Sünde – Gott zu, dass er den ganzen Kosmos und mit ihm alle Menschen in die Vollendung führt, auch wenn dies durch vielfältige Tode und fegende wie höllische Feuer hindurch geschehen muss, damit die Vollendung ganz ausreifen kann.

Angesichts eines solchen universellen Heilsoptimismus, der nach Karl Rahner zur bleibenden Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils (wie auch der Ostkirchen) gehört, stellen sich natürlich viele neue Fragen. Wie kann dann nämlich die geglaubte unumgängliche Heilsbedeutung der Auferstandenen („denn wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus ist der Herr» und in deinem Herzen glaubst: «Gott hat ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden“ (Röm 10,9) mit der Vielfalt (verhüllter) Heilswege zusammengehalten werden? Und dies in einer Weise, welche die Andersglaubenden nicht durch die Kirche vereinnahmt, sondern in der erkennbar wird, dass Gott sich auch durch sein erwähltes Volk, dem er das Wissen um seinen Heilswillen für alle geoffenbart hat, für alle verausgabt?

 

12.

Moderne Wahrheitspolitik hängt somit eng mit dem zugrunde liegenden „Heilskonzept“ zusammen – also mit der tiefgreifenden Frage, worauf die eine Welt- und Menschheitsgeschichte hinausläuft. Ein exklusives Wahrheitsverständnis („nur wir haben die Wahrheit“) ist notgedrungen zutiefst heilspessimistisch. Am Ende wird aus der großen Zahl der massa damnata eine kleine Schar von Erwählten gerettet werden, so der Kirchenlehrer Augustinus. Er werden jene sein, die durch das Hören des Wortes zum ausdrücklichen Glauben und zur Taufe gekommen sind und so das rettende Schiff der Kirche und in diesem das ewige Leben in Gott erreicht habe werden, sofern sie durch Taten der Liebe in diesen auch faktisch verblieben sind.

Wenn aber der Gott, der Wahrheit und Verlässlichkeit, „unbeirrbare Treue“ (Dtn 32,4) in Person ist, sein Heil in allen wirkt, indem er jeden Menschen durch seinen Geist zu einer liebenden Person formt: Dann folgt daraus ein inklusives Wahrheitsverständnis („alle sind auf dem Weg hinein in die Wahrheit und der Liebe“), das tendenziell heilsoptimistisch ist. Hier die komplexen Zusammenhänge im Überblick:

 

Ausgang der einen Weltgeschichte

Erbheil-Erbschuld

Kirchenbild

Mission der Kirche

heilspessimistisch: massa damnata und die kleine Zahl der Geretteten (Augustinus. – „Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.“ Mt 22,14)

universelle Erbschuldgeschichte und begrenzte Erbheilgeschichte

exklusives Kirchenbild: „extra ecclesiam nulla salus (veritas)“. („Vereinnahmung durch die Kirche“)

Erfassen der Geretteten (mit allen Mitteln). Sicherung des Heils durch strenge Moral.

heilsoptimistisch: Vollendung der Welt im Auferstandenen als „kosmischen Christus“ (Kol 1,15-20; Hildegard von Bingen und viele andere: Zweites Vat. Konzil)

universelle Erbheil- und Erbschuldgeschichte

inklusives Kirchenbild:

„ubi salus (veritas, caritas), ibi ecclesia“ (in vielfältiger Form: LG 14-16)

Was rettet ist die geschenkte wahrhafte Liebe, die uns gottförmig macht (Mt 25) („Verausgabung Gottes“)

Licht (enthüllen: leben, erzählen, feiern) und Salz (heilen).

Wer durch Gott von der Angst geheilt ist, kann wahrhaft lieben.

Kirche ist in der Nachfolge des Heilands Heil-Land.

13.

In einem heilspessimistischen Kontext sieht die Mission der Kirche anders aus als in einem heilsoptimistischen. Der Heilspessimismus hat in der Kirche eine Art Heilspanik ausgelöst und sich auch vor Maßnahmen nicht zurückgehalten, wenn es um die Rettung von Menschen ging. So war es denn auch verständlich, dass bei einer schweren Geburt mit einer Taufspritze in den Mutterschoß hinein getauft wurde, was erst 1903 durch ein Preußisches Ministerium den Hebammen (nicht den Ärzten) untersagt worden war. Eine exklusive Kirche, deren Grundannahme war, dass es außerhalb ihrer sichtbaren Grenzen kein Heil gebe, war eine Kirche des Erfassens, und das notfalls mit gewaltförmigen Mitteln und den Strategien der Angst und einer entsprechend angstbesetzten Moral.

Im Rahmen eines unverbrüchlichen Vertrauens darauf, dass am Ende der Sieg Gottes über das Böse, den Tod und den Teufel steht, Gott also alles in allem sein werde (1 Kor 15,28), wandelt und vertieft sich die Aufgabe der Kirche. Sie ist, jesuanisch formuliert, dann Licht und Salz. Die Kirche enthüllt, was durch Gottes Geist in allen Menschen in Gang ist – ein Reifen hinein in der Heil und damit in den Weltleib des Auferstandenen, der seit der Auferstehung das Haupt dieser vollendeten Schöpfung ist („Erbheil“). Sie macht dies durch die Liebe, die sie lebt, durch das, was sie gefragt gewaltfrei erzählt, und was sie absichtslos feiert.

Weil aber diesem Ausreifen der Schöpfung dämonische Gegenmächte: also die aus der Angst geborene Gewalt, Gier und Lüge, entgegenstehen und das Ausreifen des von Gottes Geist gewirkten Erbheils verhindert, ist es Mission der Kirche, wie Salz heilsam zu sein und die Menschen an der Wurzel ihrer Seele durch Gottes Gnade von der Angst zu heilen, die böse macht. In der Nachfolge des Heilands wird so die Kirche zum Heil-Land.

 

ABBILDUNG 6: Jesus als Apotheker

 

Die Aufklärung hat die Mystik zerstört. Was blieb war die „nützliche“ Moral. Auf diese wird die Kirche heute bürgerlich reduziert und an ihr gemessen.Heute aber ist klar – und die Rechtfertigungslehre (Röm 7, 15-23)  des Völkerapostels Paulus erhält auf diesem Weg neues Gewicht: Moralische Appelle helfen nicht, sie scheitern an einer tiefsitzenden vielgesichtigen Angst. Angst entsolidarisiert. Angst verhindert, dass wir, wie Meister Eckhart lehrte, werden, was wir sind: Liebende. So gilt es, in der Arbeit für das Reich Gottes die therapeutische Kraft des Evangeliums wiedergewinnen (Kierkegaard, Drewermann, Biser). Benedikt XVI.:

 

„Die Kirche legt den Menschen nicht irgendetwas auf und bietet nicht irgendein Moralsystem dar. Was wirklich entscheidend ist, dass sie Ihn gibt. Dass sie die Türen zu Gott aufmacht und damit den Menschen das gibt, was sie am meisten erwarten, was sie am meisten brauchen, und was ihnen auch am meisten helfen kann. Sie tut es vor allem Dingen durch das große Wunder der Liebe, das immer wieder geschieht. Wenn Menschen – ohne eine Profit zu haben, ohne das als Job machen zu müssen – von Christus motiviert anderen beistehen und ihren helfen. Dieser, wie Eugen Biser sagt, therapeutische Charakter des Christentums, | der heilende und schenkende, müsste in der Tat viel deutlicher in Erscheinung treten.“[5]

 

Kurzum: Kirchen in der Postmoderne indoktrinieren nicht absolute Wahrheiten, sondern sind der der Nachfolge des Heilands Heil-Land.

 

14.

Enthüllen und heilen sind nicht nur die Aufgabe einer christlichen Kirche heute. Es sind Aufgaben, welche auch die Medien in der Hand von Christinnen und Christen und kirchlicher Institutionen haben. Daran arbeiten Sie wohl schon längst. Aber vielleicht sind meine Überlegungen eine Gelegenheit, sie in ihrer guten laufenden Arbeit zu bestärken und ihnen da und dort eine Kurskorrektur schmackhaft zu machen.

Heutige Medien, die sich dem Evangelium verpflichtet wissen, werden (als Moment am Leben der Kirchen) den ihnen eigenen Beitrag zum Enthüllen und He



[1] Zweites Vatikanisches Konzil: Gaudium et spes, Rom 1965, 19-21.

[2] Zulehner: Verbuntung, Ostfildern 2011.

[3] Vgl. der Auferstandene aus der Choros-Kathedrale in Istanbul.

[4] Im Hebräischen steht dafür der Begriff אמה (emeth): das Innerste Gottes, sein „Mutterschoß“, sein grenzenloses und unbedingtes Erbarmen.

[5] Benedikt XVI., Licht der Welt, 2010, 205.

 

Für Hans.

Hoffnung auf Entfesselung.

 

Am 8. September verstarb 77jährig mein Bruder Hans (Johannes Zulehner). Er verbrachte sein Leben mit einer starken Behinderung. Hier die Predigt bei der Bestattung am 24.9.2011 in St. Thomas.

Jetzt geht es um kluge Deeskalation des Konflikts.

Es ist ein scharfer Konflikt. Die Pfarrer wünschen nicht mehr. Sie kündigen an zu handeln. Vielleicht die einzige Chance, in einer reformunwilligen Kirche gehört zu werden?
Dazu ein Interview in der Wiener Zeitung vom 20.8.2011.

120 Jahre Rerum novarum (Festrede zur Jubiläumsfeier der FCG im Parlament)

Wirkungsgeschichte dieses zukunftsweisenden und bis heute gültigen Dokuments von 1891 bis in die Gegenwart.
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Für Hans.

Am 8. September verstarb 77jährig mein Bruder Hans (Johannes Zulehner). Er verbrachte sein Leben mit einer starken Behinderung. Hier die Predigt bei der Bestattung am 24.9.2011 in St. Thomas.

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