1997 war die Studie Gott nach dem Kommunismus (Aufbruch) durchgeführt und in einer Reihe (siehe unten) veröffentlicht worden. Die Leitung der Studie hatten die Professoren Miklos Tomka (Budapest), Niko Tos (Ljubljana), Andras Mate-Toth (Szeged) und Paul M. Zulehner (Wien).
Es zeigte sich, dass die Beschädigung der religiösen Dimension der Kultur von Land zu Land (je nach Geschichte und kofessionelle Grundfärbung) anders erfolgt ist. Auch die religiösen Organisationen (Kirchen) haben sich unterschiedlich positioniert – die Skala reicht von der Einpassung bis zum Widerstand, von den Friedenspriestern bis zu den Martyrern.
Die Kernfrage der Wiederholungsstudie, die 2007 gins Feld gegangen war, dreht sich um die Entwicklung der religiösen Dimension der Kultur und die Neupositionierung der Kirche nach der Wende, näherhin seit 1998 (dem Zeitpunkt der ersten Studie).