Thursday 28. May 2020

Pastorales Forum
wissenschaftliche Erforschung der religiös-kirchlichen Lage in den ehedem kommunistischen Staaten Ost- und Mitteleuropas.
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„Vertikales Schisma“ (Eugen Biser)

Die Kirche als Volk Gottes und das Verhältnis von Klerus und Laien.

Schisma

Es war im Jahre 1989. Ein Jahr des Umbruchs in Europa. Zugleich aber ein Jahr, in dem die Beendigung der Ära von Kardinal Franz König durch Bischofsernennungen weiter vorangetrieben wurde. Der konservative Dorfpfarrer Georg Eder wurde Erzbischof von Salzburg. Eugen Biser kommentierte diese Entwicklung damals im Spiegel. Am 30.1.1989 war dort zu lesen:

„Der strenggläubige Münchner Religionsphilosoph Eugen Biser sieht in seiner Kirche ein ‚vertikales Schisma‘ zwischen Gläubigen und Kirchenleitung heraufziehen, eine ‚innere Emigration‘, was ein Kennzeichen totalitärer Systeme sei.“

Zumeist wird das Wort Schisma für die Abspaltung von der Kirche verwendet. So das große Schisma zwischen der Christenheit Konstantinopels und Roms im Jahre 1054. Jetzt aber handle es sich um keine Abspaltung eines Teils der Kirche, so Eugen Biser. Vielmehr gebe es einen Riss innerhalb der Kirche – und zwar zwischen dem Kirchenvolk und der Kirchleitung, zwischen dem Klerus und den Laien. Vertikal sei dieses Schisma, weil der Riss „von oben nach unten“ verlaufe, zwischen einer Kirche (von) oben und einer Kirche (von) unten.

Helmut Krätzl, Wiener Weihbischof, Konzilsstenograph und engagierter Verfechter der seiner Meinung nach auf der Strecke bleibenden Konzilsreformen, spricht in seinem letzten Buch[1] ausführlich von einem „horizontalen Schisma“. Er meint aber damit dasselbe wie Eugen Biser. Das Kirchenvolk und die Leitung, aber auch Rom und die Ortskirchen lebten in einer großen Spannung, die einer faktischen inneren Spaltung gleichkomme. Horizontal: Jetzt schaut Krätzl nicht auf das Oben und das Unten, sondern auf die Trennlinie zwischen beiden.

Mit anderen, wie dem französischen Theologen Paul Audet (1970)[2] oder auch dem Theologen und langjährigen Pfarrer in der Wiener Basisgemeinde Machstraße Paul Weß[3] rede ich in meiner vierbändigen Pastoraltheologie[4] von einem „pastoralen Grundschisma“.

Trotz der unterschiedlichen Terminologie sind wir uns alle in dem einen Punkt einig: Ein Riss geht derzeit durch die katholische Kirche. Und das zumindest in den modernen Kulturen des nordatlantischen Bereichs. Kirchenvolk und Kirchenleitung, Klerus und Laien stehen zunehmend in Spannung zueinander..

  • Ich versuche in einem skizzenhaften pastoralhistorischen Überblick zunächst zu erläutern, wie es zu diesem prekären Riss gekommen ist.
  • Sodann soll der Versuch des Zweiten Vatikanischen Konzils gewürdigt werden, diesen Riss zu heilen.
  • Um schließlich darzulegen, dass dieses Anliegen des Konzils bislang nur ansatzhaft gelungen ist und es noch ein langer Weg sein wird, bis er gänzlich geheilt ist.

1
Wie das vertikale Schisma entstand

Wenn wir von „der Kirche“ reden, kann durch eine solche einfache Redeweise leicht übersehen werden, dass es diese von allem Anfang an in sehr unterschiedlichen Gestalten gibt. Die Kirche der Matthäusgemeinde ist anders gefärbt als jene der paulinischen Gemeinden. Die Akzente werden je nach Kontext unterschiedlich gesetzt.

  • Im Markusevangelium steht die Gemeinschaft derer, die Jesus nachfolgen, im Mittelpunkt.
  • Nach Matthäus ist es Berufung der Kirche, wahres Israel zu sein. Sie ist eine geschwisterliche Gemeinschaft, die bei Matthäus eine deutlich antihierarchische Spitze hat.
  • Auch Lukas verbindet mit der Kirche zunächst die vielfältigen Geistbegabungen, die auf diese oder jene Weise allen zukommen. In dieser Gemeinschaft haben aber allen voran die „Zwölf Apostel“ unbedingte Autorität. Die Zwölf sind bei Lukas mit den Aposteln identisch, sie waren die ganze Zeit dabei, „als der Herr Jesus bei uns ein- und ausging, angefangen von der Taufe des Johannes“ (Apg 1,21f). Das Amt bindet also die Gemeinden an ihren Ursprung: Jesus, sein Schicksal als Mensch und seine Verkündigung zurück. Die Autorität der Apostel sichert gleichsam die Spurtreue der Gemeinden.
  • Bei Johannes lebt die Kirche von der innigen Einheit mit Christus, die sich in der liebevollen Einheit der Kirche zeigt. Einheit ist geradezu das Erkennungszeichen für die Gemeinschaft mit Jesus.

Für die Entwicklung der Kirchengestalt waren die paulinischen Gemeinden von großer Bedeutung. Grundzüge der Kirche sind nach Paulus die Kirche als Gemeinschaft, als Volk Gottes, als Leib Christi, als Tempel des Heiligen Geistes. Sie hat bei ihm eine charismatische Gestalt, kennt aber auch erste Amtsstrukturen. Schon im ersten Thessalonicherbrief, dem ältesten Text des Neuen Testaments überhaupt, schreibt Paulus von denen, „die sich solche Mühe geben, euch im Namen des Herrn zu leiten und zum Rechten anzuhalten“ (1 Thess 5,12f).

Einige Positionen ziehen sich aber wie ein roter Faden durch: Es ist Gott selbst, der sein Volk aufbaut, indem er ihr Menschen „hinzufügt“. Diese Menschen stattet er aus: durch eine unvertretbare Berufung und durch Geistgeschenkte Begabungen, die dem kirchlichen Gemeinwohl, also allen nützen (1 Kor 12,7). So gesehen gibt es in der Kirche keinen Unberufenen und keine Unbegabten. Jede und jeder im Gottesvolk ist unverzichtbar und trägt die Kirche unvertretbar mit. In dieser Gemeinschaft der Berufenen und Begabten gibt es die besondere Berufung zum Amt. Ein solches kann aber nur haben, wer zum laós gehört, also getauft ist. Die Amtsträger sind so etwas wie die „Nabelschnur“ zum Ursprung und halten die verschiedenen Gemeinden in der einen Kirche zusammen. Jene, die ein Amt haben, stehen aber nicht über den anderen, sondern sind ein Dienst an der verlässlichen Tradition und an der in Jesus gründenden Einheit. Die vielen Begabungen und die amtliche Leitung stehen zueinander in einem schöpferisch-dienenden Verhältnis. Eine Passage aus dem 1 Korintherbrief mag das illustrieren:

„So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede.“ (1 Kor 12,28 )

 

Der Weg zur Priesterkirche

Dieses schöpferische Miteinander im Volk Gottes hat, so Joseph Ratzinger in seinem wichtigen kleinen Buch über die christliche Brüderlichkeit, bis um 350 gewährt.[5] Von da an wandelte sich die Gestalt der Kirche vom Volk Gottes in eine Art Priesterkirche.[6] Das ging schrittweise vor sich:

Zunächst musste sich die Kirche im Zuge der Begegnung mit der hellenistischen Kultur gegen Häresien wehren. In diesen Auseinandersetzungen, die oftmals heftig verliefen (der Kirchenlehrer Athanasius wurde beispielsweise wiederholt verbannt), wurde das Amt als Anwalt der unverfälschten Tradition aufgewertet. Es diente der Traditionssicherung durch Rückbindung der Kirche an die Apostel.

Zugleich wurde die Amtsgestalt sowie die praktische Amtsausübung durch die neue Position der Kirche im Römischen Reich seit der Konstantinischen Wende überformt. Eine Art Anpassung an die Machtspielregeln der Römischen Kultur brachte eine Art „Einweltlichung“ der Kirche mit sich.

Auswirkungen hatte im Zuge des Umbaus aus einer verfolgten Kirche eine Staatskirche das rasche Wachstum. Die massenhaften Taufen führten dazu, dass die Kirchenmitglieder oft nur das glaubten, was die Kirche glaubt, ohne dies im Einzelnen näher zu kennen und angenommen zu haben. Das ist bis heute in allen christlichen Großkirchen der Fall, dass es beispielsweise viele Katholiken, aber unter diesen vielleicht nur wenige Christen gibt.

Der Kirchenbeobachter Salvian von Marseille (400-480) hat die Glaubenslage der politisch ermöglichten Großkirche so beschrieben:

„Verschwunden und längst vorbei ist jene herrliche, alles überragende, beseligende Kraft der Frühzeit deines Volkes, da alle, die sich zu Christus bekannten, den vergänglichen Besitz an irdischem Vermögen verwandelten in die ewigen Werke himmlischer Güter... Und jetzt? Jetzt ist auf all dies gefolgt Habsucht, Begehrlichkeit, Raubgier und - in enger Bundesgenossenschaft und beinahe leiblicher Schwesternschaft mit ihnen vereint - Neid und Hass und Grausamkeit, Verschwendung und Schamlosigkeit und Verworfenheit ... Je stärker sich deine Anhänger mehrten, desto mehr wuchsen auch die Laster; je mehr deine Macht zunahm, desto mehr nahm die Zucht ab, und deine wirtschaftliche Blüte kam in Begleitung innerer Verluste. Denn als sich die Masse der Gläubigen vervielfachte, ward der Glaube selbst verringert und mit dem Wachstum ihrer Kinder wird die Mutter krank; und so bist du, o Kirche, durch deine gesteigerte Fruchtbarkeit schwächer geworden, bist durch die Mehrung zurückgesunken und hast an Kräften abgenommen. Gewiss: du hast über die ganze Welt hin die Glieder ausgesandt, die zwar dem Namen nach den Glauben haben, aber keine Glaubenskraft; und so bist du, Kirche, durch deine gesteigerte Fruchtbarkeit schwächer geworden, bist durch die Mehrung zurückgesunken und hast an Kräften abgenommen. Gewiss: Du hast über die ganze Welt hin die Glieder ausgesandt, die zwar dem Namen nach den Glauben haben, aber keine Glaubenskraft, und so begannst du reich zu werden an Scharen, aber arm an Glauben; du wurdest weiter dem Leibe nach, aber verkümmertest an Geist.“[7]

Es ist verständlich, dass in einer solchen Zeit der Massenkirche jene, die in der Kirche ein Amt hatten, eine besondere Gruppe darstellten.Sie ragten nicht nur wegen der zugewiesenen amtlichen Autorität heraus, sondern auch auf Grund ihrer Glaubensbildung. Aus dem Amt im Volk wurde so das Amt für das Volk. Aus einer geschwisterlichen Gemeinschaft, in der sich alle um das Wohl und Wehe der Kirche sorgten, wurde eine Kirche, in der wenige die Vielen versorgten und betreuten. Aus der charismatischen „Volk-Gottes“-Kirchengestalt wird zunehmend eine klerikale Priesterkirche. In dieser wurden einzelne Christen auf Grund von Können und Vollmacht herausgehoben und mit den Ehren eines eigenen Standes mit Vorzügen und besonderer Würde versehen. Da konnte leicht aus der Ordination der einen die Subordination der anderen werden.

 

Laien als Feinde des Klerus

Das Verhältnis von Klerus und Laien war zwar polar, aber durchaus friedlich. Das änderte sich um die Jahrtausendwende dramatisch.[8] Die heftigen und manchmal auch demütigenden Konflikte zwischen Papst und Kaiser – man denke an den Canossagang Kaiser Heinrichs IV. zu Papst Gregor VII. im Jahre 1076 – führten zu einer Lage, die Bonifaz VIII 1276 in seiner Bulle „Clericis laicos“ so umriss: „Dass die Laien den Klerikern bitter feind sind, überliefert das Altertum, und auch die Erfahrungen der Gegenwart geben es deutlich zu erkennen“. Die Einheit von Gottes laós war einer Zwei-Klassen-Gesellschaft gewichen. Und dieser Zustand währte lange. Das Amt wurde so zentral für die Kirche, dass sich das theologische Unwort „Amtskirche“ entwickeln konnte. Denn das Amt allein für sich ist noch nicht Kirche.

 

Erstes Vatikanum

Ein besonders eindrucksvoller Text für diese Priesterkirche für das Volk stammt aus dem Ersten Vatikanischen Konzil (1869/70). Dort gab es einen Entwurf einer Konstitution über die Kirche Jesu Christi. Wegen der politisch bedingten Vertagung des Konzils wurde dieser Entwurf nicht verabschiedet. Doch ist der Text voll von der drastischen Trennung von Priestern und Laien bestimmt, was die Kirche zu einer Gesellschaft von Ungleichen macht.

„10. Kapitel: Die kirchliche Vollmacht

Die Kirche Christi ist jedoch nicht eine Gemeinschaft von Gleichgestellten, in der alle Gläubigen dieselben Rechte besäßen. Sie ist eine Gesellschaft von Ungleichen, und das nicht nur, weil unter den Gläubigen die einen Kleriker und die anderen Laien sind, sondern vor allem deshalb, weil es in der Kirche eine von Gott verliehene Vollmacht gibt, die den einen zum Heiligen, Lehren und Leiten gegeben ist, den anderen nicht...“[9]

2
Sanierung des Risses durch das Zweite Vatikanum

Das Zweite Vatikanische Konzil versuchte in seiner Dogmatischen Konstitution über die Kirche, den ererbten Riss, das überkommene vertikal/horizontale Schisma zu heilen. Es vertiefte unter Rückgriff auf die biblisch verbürgte Tradition und vor allem auf die Kirchenväter das Bild von der Kirche aus den Ursprüngen her. Dies geschah  auf dem Hintergrund der Abgrenzung der katholischen Kirche zur modernen Welt und mit einem wohlwollenden Blick auf diese.

 

Wahrhafte Gleichheit an Würde und Berufung

Das vertikale Grundschisma wurde grundsätzlich überwunden. Vor allen bleibenden Unterschieden zwischen den Christgläubigen und den Ordinierten unter ihnen wurde zunächst die Gemeinsamkeit aller an Würde und Berufung herausgekehrt. Hier ein Schlüsseltext aus Lumen gentium:

„Wenn auch einige nach Gottes Willen als Lehrer, Ausspender der Geheimnisse und Hirten für die anderen bestellt sind, so waltet doch unter allen eine wahre Gleichheit in der allen Gläubigen gemeinsamen Würde und Tätigkeit zum Aufbau des Leibes Christi.“ (Lumen gentium 32)

Diese Vertiefung schlug sich im 1983 veröffentlichten Kirchenrecht nieder. Den Canones über Ämter und Laien wurde ein Kapitel über das Volk Gottes vorausgestellt. In dessen ersten Canon 208 heißt es, dass auf Grund der Wiedergeburt in Jesus Christus unter allen „…vera viget aequitas quoad dignitatem et actionem“. Lumen gentium beruft sich bei dieser Aussage auf Gal 3,28:

„Eines ist also das auserwählte Volk Gottes: ‚Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe‘ (Eph 4, 5); gemeinsam die Würde der Glieder aus ihrer Wiedergeburt in Christus, gemeinsam die Gnade der Kindschaft, gemeinsam die Berufung zur Vollkommenheit, eines ist das Heil, eine die Hoffnung und ungeteilt die Liebe. Es ist also in Christus und in der Kirche keine Ungleichheit aufgrund von Rasse und Volkszugehörigkeit, sozialer Stellung oder Geschlecht; denn ‚es gilt nicht mehr Jude und Grieche, nicht Sklave und Freier, nicht Mann und Frau; denn alle seid ihr einer in Christus Jesus‘ (Gal 3, 28 griech.; vgl. Kol 3, 11). (LG 32)

Zur Kultur dieses Ideals

Die Pastoraltheologie begann daraufhin zu fragen, wie eine Kultur der wahrhaften Gleichheit an Würde und Berufung, also eine Kultur der Koinonia, aussehen könnte. Stichworte sind:

  • Es gibt eine tiefe Verbundenheit aller im Volk Gottes. Denn durch die Taufe sind die in die Kirche Eingefügten Kinder Gottes, also gottverwandt (Joh 1,14), was sie untereinander zu Schwestern und Brüdern macht. Ohne Väter, so Mt 23,8. Diese Verbundenheit wird in wahrer Gleichheit aller gelebt, ohne Prälaten, Eminenzen und Hochwürden. Alle sind an Würde gleich.
  • Aus dieser Verbundenheit ergibt sich eine hohe Verbindlichkeit. Ein praktisches Beispiel: In der Pfarrei Schwechat am Wiener Flughafen gibt es mehrere Personalgemeinden. Dort gilt die Regel: Wer zur Gemeinde gehört, ist am Gründonnerstag vor Beginn der Osterliturgie aus dem Osterurlaub zurück. Die Mitglieder sind verbindlich verantwortlich dafür, dass die Gemeinde Gottesdienst feiern kann. Das ist weit mehr als eine formale Sonntagspflicht. Vor allem zeigt es, dass so wie das Wort Amtskirche ein theologisches Unwort ist, auch der Begriff „Kirchenbesucher“ zu solchen untauglichen und verwerflichen theologischen Wörtern zählt.
  • Zur Kultur der Koinonia gehört auch eine gesicherte Beteiligung, also ein angemessenes Maß an Partizipation. Das Kirchenrecht sieht dies im can. 119 3 des CIC/1983 modifiziert vor. Dieser lautet: „Quod autem omnes uti singulos tangit, ab omnibus approbari debet.“ Was alle als Einzelne angeht, muss von allen angenommen werden. Ob das auch für „Humanae vitae“ gilt? Oder die pastoralen Regeln rund um Scheidung und Wiederheirat?
  • Wird gleiche Würde und Partizipation ernst genommen, prägt dies auch den Amtsstil. Die praktisch-theologische Frage lautet nicht, ob es Ämter gibt. : Die Spurtreue zum Evangelium zu sichern und den Zusammenhalt zwischen den Gemeinden in der Ortskirche zu stärken ist unverzichtbare Aufgabe des Amtes. Auch kommt keine Gemeinschaft ohne eine gute Leitung aus, da diese eine notwendige Dienstleistung an der Lebendigkeit der Gemeinschaft darstellt. Ein klerikal-autoritärer Amtsstil steht dazu im Widerspruch. Zudem ist dem kirchlichen Amt eigen, die Kirche vor dem Irrtum zu schützen, sie könne sich selbst erfinden. Das Amt signalisiert, dass es Gottes Volk ist und nicht ein Verein religiös Bedürftiger.
  • Nicht zuletzt benötigt die Kirche eine gepflegte Konfliktkultur. Es geht nicht an, jegliche Kritik von Haus aus als Illoyalität zu verwerfen. Das verbreitete Harmoniebedürfnis ist Zeichen von Stagnation und Reformunwilligkeit. Hätte es den Konflikt zwischen Petrus und Paulus in der Frage, ob man Jude werden muss, bevor man Christ werden kann, nicht gegeben, dann wäre die Kirche Jesu eine unbedeutende jüdische Sekte geblieben. Konflikte sind Zeichen der Lebendigkeit. Sie gut zu bearbeiten erfordert eine produktive Konfliktkultur, die hier nicht näher ausgeführt, die aber heute in guten Leitungskursen gelernt werden kann.

3
Der weite Weg zur wahren Gleichheit an Würde und Berufung aller

Das Konzil hat also das vertikale Schisma lehrend überwunden. Ein Ideal wurde formuliert. Und die Wirklichkeit? Eugen Biser hat das Wort vom „vertikalen Schisma“ 1989 eingesetzt. Das sind 24 Jahre nach dem Ende des Konzils.

Der Begriff nährt den Verdacht, dass die katholische Kirche vom gelehrten Ideal noch weit entfernt ist. Nach wie vor bestehen Ungleichheiten und damit „Spaltungen“. Damit wird nicht geleugnet, dass viele Gemeinden, Priester und Bischöfe sich dem Ideal des Konzils getreu verpflichtet fühlen und es nach Kräften auch zu realisieren versuchen. Aber es gibt auch das Andere. Das Überwunden-Geglaubte hält sich. Schärfer formuliert: es scheint sich neuerlich breit zu machen. Davon soll in einem dritten Teil meines Vortrags – wiederum nur skizzenhaft – die Rede sein.

Dabei scheint es nicht nur interne Schismen – Trennungen, Klüfte, Brüche zu geben, sondern viel gravierendere extern.

 

Sekundärer Abwehrklerikalismus

Ein erstes Phänomen. Ich bin auf dieses in der großen zentraleuropäischen Priesterumfrage[10] gestoßen. Priester aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, aber auch aus Polen und der Ukraine waren untersucht worden. Dabei stießen wir zumal bei jüngeren Priestern auf eine Haltung, die wir „sekundären Abwehrklerikalismus“ genannt haben. Er äußert sich in dem Versuch, die Ausweitung die Aufgaben vonhaupt- oder ehrenamtliche Laien, die vor dem Konzil bei Priestern angesiedelt waren, wieder zurückzunehmen. Solche Priester wollen keine Laien im Predigtdienst, in der Gemeindeleitung. Auch die Ehrenamtlichen sollten aus liturgischen Diensten wie Kommunionausteilen, wieder ausgeschlossen werden. Offenbar leiden solche sekundär-klerikale Priester unter einer starken Konkurrenz mit haupt- und ehrenamtlichen Laienseelsorgerinnen und –seelsorgern. Was sie fürchten, ist eine Ausdünnung ihrer Rolle als Priester.

Diese Haltung hat sich in den letzten zehn Jahren noch verstärkt und ausgeweitet. In den beiden Pfarrerumfragen des ORF 2010 und 2011 zeigen die freilich zahlenmäßig ziemlich wenigen jüngeren eine Skepsis gegenüber dem Zweiten Vatikanischen Konzil und grenzen sich auch von der nach ihrer Einschätzung verdorbenen modernen Welt ab. Viele von ihnen vertreten die Ansicht, dass durch das Konzil nicht die Welt christlicher, sondern die Kirche verweltlichter geworden ist. Sie setzen wieder auf die Autorität der Priester, zeigen ihr Amt auch neuerlich in der Kleidung. Pfarrgemeinderäte schätzen sie nicht. Sie sind überdies sehr zufrieden, dass der Papst die Tridentinische Liturgie wieder einführt – und es stört sie gar nicht, wenn der Chef der Pius-Brüder zwar das Versöhnungsangebot ablehnt, aber immerhin Rom bescheinigt, in liturgischen administrativen Fragen ihre Forderungen inzwischen erfüllt zu haben.

Wir haben versucht, diese neuartige Haltung zu verstehen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat die Aufgabe und Rolle der Bischöfe aufgewertet. Zuvor war letztlich der Priester der Dreh- und Angelpunkt im kirchlichen Amt. Mit den Priestern hat sich das Konzil nicht wirklich ernsthaft befasst. Auch die nachfolgenden Bischofssynoden sind eine Neubestimmung des Priesteramtes unter den ekklesiologischen Bedingungen des Konzils schuldig geblieben. Die Priester erleben das. Starken Persönlichkeiten macht das vielleicht wenig aus. Sie schätzen, wenn Seelsorge nicht mehr allein auf ihren Schultern ruht. Aber es gibt auch die anderen. Sie leiden unter der faktischen Auszehrung des Priesteramtes, dem das (früher) Besondere, das Herausragende immer mehr abhandenkommt. Manche erleben, dass ihr Priesteramt im Vergleich zu gut qualifizierten nicht ordinierten Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Vorsitz der Eucharistie und im Zölibat bestehe. Und das ist ihnen a la longue zu wenig. Also reagieren sie mit einer Reklerikalisierung ihres Verständnisses vom Priester.

Dieser Klerikalismus ist aber sekundär. Er ist nicht primär das Streben nach klerikaler Macht, sondern noch weit mehr nach einer sinnvollen Existenz als Priester. Unter dieser Entwicklung leiden freilich immer mehr Priester: Vor allem jene, die auf Grund des Mangels an verfügbaren Priestern miterleben, wie die pastoralen Räume entlang der sinkenden Priesterzahlen immer größer werden und sie vom Seelsorger zu pastoralen Großraummanagern mutieren.

Beratungskultur

Das Gegenstück zu diesem sekundären Abwehrklerikalismus ist die wachsende Frustration vieler Frauen und Männer in den Pfarrgemeinderäten. Viele investieren viel Zeit und Phantasie. Doch hat nur ein Teil von ihnen das Gefühl, dass sie die Entwicklung des pfarrlichen Lebens und Wirkens wirklich „entscheidend“ mitgestalten. Vor allem Männer springen ab: Aber auch die Frauen hören auf, diese frustrierende Arbeit weiter zu machen. Nicht wenige haben das Gefühl, dass der Rat (wenn überhaupt) gehört wird, dass aber viele Kleriker dann das machen, was sie selbst wollen und für richtig erachten.[11]

Die pastoralen Gremien auf allen Ebenen: in den Pfarrgemeinden, in der Diözese als Pastoral- und als Priesterrat; aber auch auf diözesaner und weltkirchlicher Ebene haben nur relativ wenig Bedeutung. Sie müssten mehr synodale Rechte bekommen, um für moderne Menschen attraktiv zu sein. Auch in dieser Hinsicht gibt es eine latente klerikale Machtstruktur.

 

Kluft zwischen Gemeinden und Ortskirchenleitung

In den Österreichischen Pfarrerstudien des ORF[12] ist ans Licht gekommen, dass sehr viele Pfarrer eine tiefe Kluft zwischen der Praxis in den Gemeinden und den Anweisungen durch die Kirchenleitung erleben. Das hat die österreichische Pfarrerinitiative dazu bewogen, einen „Aufruf zum Ungehorsam“ zu erlassen. Sie reagieren damit auf den über Jahre gewachsenen Frust von engagierten kirchlichen Reformkräften, angefangen von der Kölner Erklärung über das Memorandum hin zum Kirchenvolksbegehren und vielen anderen Resolutionen, die bislang keine Veränderung gebracht haben. Ihr Ziel ist es, der Kirche Glaubwürdigkeit zu verschaffen, indem sie das abweichende Handeln öffentlich machen. Sie erwarten von der Kirchenleitung, dass sie in den genannten Fragen insofern Reformen durchführen, als sie das, was die Gemeinden und Pfarrer schon längst tun, auch kirchenamtlich legitimieren. Eine neue Phase im Ringen um Kirchenreformen ist damit angebrochen. Der Wandel geht vom „verbal zu real“. Die Pfarrer haben es satt, Resolutionen zu verabschieden. Sie verabschieden sich vielmehr von solchen. Damit wird die Kirchenleitung gehörig unter Druck gesetzt.

Es sind nicht viele Themen, um die es bei diesem neuartigen Reformvorstoß der Pfarrer geht. Die Pfarrer wollen keine andere Kirche, sondern eine, die näher ans Evangelium (und nicht – wie man ihnen vorwirft – an den Zeitgeist) heranreformiert wird.

Die zwei großen Themenkreise sind:

  • Das eine Themenfeld ist die Pastoral im Umkreis von Scheidung und Wiederheirat. Dazu wurden in Österreich schon unter Kardinal Franz König Weichen gestellt. Nach der Bischofssynode über die Familie von 1980 und vor der Veröffentlichung von Familiaris consortio 1981 durch Johannes Paul II. gaben die Österreichischen Bischöfe eine Erklärung ab, dass zwar keine generelle Zulassung von Geschiedenen, die wieder geheiratet haben, zu den Sakramenten möglich ist. Dass aber eine solche durch ein Gespräch mit einem erfahrenen Seelsorger eröffnet werden kann. In der überwiegenden Mehrzahl der Gemeinden wird das auch gemacht. Kardinal Schönborn hat zudem diesem Vorgehen faktisch seine Unterstützung gegeben. Dabei gehen die Pfarrer einen Schritt weiter als er. Sie halten es mit großer Mehrheit für möglich, dass – wie in der unierten griechisch-katholischen Kirche – in solchen Fällen auch eine zweite kirchliche Eheschließung möglich sein soll.
    Das Ringen um die Rehabilitierung von Geschiedenen, die wieder geheiratet haben, im alltäglichen Kirchenleben, ist eine Variation der umfassenden Frage, wer zum Empfang der Kommunion hinzutreten kann. Die Pfarrer wollen nicht nur die wiederverheirateten Geschiedenen zulassen, sondern auch Mitglieder anderer christlicher Kirchen sowie gläubige Ausgetretene. Der Wunsch nach einer Tischgemeinschaft mit den anderen christlichen Kirchen bewegt viele: Er macht die schmerzliche Trennung zwischen den Kirchen offenbar und fühlbar.
  • Das andere Themenfeld ist die Eucharistiefähigkeit vieler gläubiger Gemeinden angesichts des gravierenden Mangels an Pfarrern. Die Pfarrer möchten, dass Laien Gemeinden leiten, dass es quasi eucharistische Gottesdienste am Sonntag gebe, und dass vor allem der Wert der Eucharistie über den Wert der ehelosen Lebensform gestellt werden müsse. Daher sei um der Eucharistiefeier in gläubigen Gemeinden die Zahl der Priester dadurch zu mehren, dass die Zulassungsbedingungen ausgeweitet werden: auf Personen, die sich im Leben der Gemeinde schon bewährt haben, von der Gemeinde ausgewählt, dem Bischof zu einer nicht unbedingt akademischen Ausbildung vorgeschlagen und dann in ein lokales „Ältestenteam“[13] geweiht werden. Oder auch die Rückholung laisierter Priester, die Weihe von Verheirateten, die Ordination von Frauen. Dass es den Pfarrer nicht nur um die Eucharistiefähigkeit gläubiger Gemeinden geht, sondern auch um eine Vorbeugung des pastoralen Burnouts bei den Pfarrern mit immer mehr Gemeinden, ist eine aus Pfarrersicht verständliche Nebendimension des Aufrufs.

In der Pfarrerschaft findet der Aufruf breite Unterstützung. Nahezu drei Viertel der Pfarrer tragen ihn mit oder sympathisieren mit großen Teilen der Themen. Auch in der Bevölkerung gibt es breiten Support. Die Bischöfe in Österreich reagieren zwar irritiert aber dennoch besonnen; sie suchen das Gespräch. Aber man hat den Eindruck, dass sie die Reichweite dieses in seiner Form neuartigen Protests nicht richtig einschätzen, sondern neuerlich aufs Aussitzen setzen. Dabei müssten sie bange beobachten, dass sie in einigen wenigen Angelegenheiten offenbar die Gestaltungsmacht über die Kirchenpraxis in den Gemeinden verloren haben. Die Bischöfe scheinen derzeit die eigentlichen Verlierer zu sein, weil sie längst fällige und theologisch durchaus mögliche Kirchenreformen nicht vornehmen und dadurch das Vertrauen eines Großteils des Kirchenvolks verlieren. Es hilft ihnen auch nicht viel, wenn sie dabei die „weltkirchliche Karte“ ausspielen und sagen, sie könnten nichts tun, denn die Angelegenheit könne in der römisch-katholischen Weltkirche nur weltkirchlich, also eben nicht vor Ort, angegangen und gelöst werden. Die Bischöfe verraten auf diese Weise nämlich eine Hälfte Ihrer amtlichen Aufgabe. Sie leiten ja nicht nur eine Ortskirche, sondern sind – so das Zweite Vatikanische Konzil - gemeinsam mit dem Papst auch verantwortlich für den Gang der Weltkirche. Und vor diesem Teil ihrer Aufgabe drücken sich viele in falsch verstandener Loyalität zur römischen Zentrale.

 

Bruch zwischen Kirche und moderner Welt

Was die Mitglieder der Österreichischen Pfarrerinitiative umtreibt, ist lediglich eine Variation des tiefer liegenden leidvollen Themas des Verhältnisses von Kirche und moderner Welt. Die Pfarrer möchten nämlich im Grund nichts anderes erreichen, als dass auch moderne Zeitgenossinnen und Zeitgenossen – wenngleich eben immer nur bruchstückhaft – ihr Leben in Begegnung mit dem Evangelium führen können, und das ohne unnötige Lasten, die aus der Vergangenheit ererbt sind, aber nicht zwingend aus dem Evangelium folgen.

Es war der Konzilspapst Paul VI., der in seiner Enzyklika „Evangelii nuntiandi“ aus dem Jahre 1975 den Bruch zwischen dem Evangelium und der Kultur das Drama unserer Zeit nannte.[14] Unter diesem Bruch leiden bis heute viele Kirchenmitglieder und Seelsorgerinnen und Seelsorger. Wenn der Schein nicht drückt, hat dieses Leiden in den letzten Jahren sogar zugenommen.

Das Verhältnis der katholischen Kirche ist seit Beginn der Moderne schwer belastet. Zugespitzt hat die Ablehnung der modernen Welt Pius IX. in seinem Syllabus von 1864 zum Ausdruck gebracht. Nie und nimmer, so erklärte er, werde sich der Pontifex Romanus mit Demokratie, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und schon gar nicht mit Religionsfreiheit anfreunden. Jene in der Kirche, welche die Begegnung mit der modernen Welt in der Wissenschaft, in der Kultur, in der Politik suchten, wurden bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil verfolgt und – als Modernisten gebrandmarkt - ihrer Ämter enthoben.

Das Verhältnis zur modernen Welt spaltet bis heute die Kirche in ihrem Innersten. Eine massive Polarisierung ist zu beobachten. Lager bilden sich, die einander feindselig belagern. Ein aggressiver Ton beherrscht rechte katholische Internetseiten. Die Tendenz einflussreicher Kreise, die bis zur Weltkirchenspitze reichen, geht dahin, die moderne Welt als relativistisch, säkularisiert, moralisch verkommen anzusehen. Die Kirche müssen sich aus dieser Welt heraushalten und wenn sie sich entgegen Röm 12,2 anpasserisch zu weit eingelassen hat, wieder „entweltlichen“ (Benedikt XVI.). Nun kann es ja geschehen sein, dass in dem einen oder anderen Belang die Kirche sich tatsächlich den dunklen Seiten der Zeit zu sehr angepasst hat: wobei es nicht leicht ist, in gerechter Weise diesen Vorwurf konkret zu belegen. Aber was Teilen der Kirche fehlt ist die Fairness, in einer gediegenen Theologie der modernen Welt auch deren gute Seiten zu sehen und zu schätzen. Vieles an Gutem ist in der modernen Welt gewachsen, bevor es auch in der Kirche zum Thema wurde: Die Achtung der Menschenrechte, die Würde und die Rolle der Frauen, die vielfältigen Formen der Partizipation, die Sorge um die Mitwelt und die Umwelt. Es sind auch viele in der modernen Welt, die sich (wie die Christen) um Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung abmühen, und das mit hohem Einsatz und durchaus mit Erfolgen. Wer das Milleniumsprogramm der UNO studiert, kommt nicht umhin, in diesem ein hohes Maß von Einsatz für die Armen der Welt zu beobachten. Auch das Projekt Europäische Union hat durch Regionalförderung vielen armen Regionen eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht.

Papst Benedikt XVI. scheint dies – trotz seiner missverständlichen Aufforderung an die deutsche Kirche, sich zu „entweltlichen“ – durchaus zu sehen. Texte wie die folgenden belegen diese differenzierende Wertschätzung gerade der modernen Welt:

„So gibt es von Natur aus viele Themen, in denen sozusagen die Moralität der Modernität liegt. Die Modernität ist ja nicht nur aus Negativem aufgebaut. Wenn dies der Fall wäre, könnte sie nicht lange bestehen. Sie trägt große moralische Werte in sich, die gerade auch vom Christentum kommen, die durch das Christentum erst als Werte in das Bewusstsein der Menschen gerückt wurden.“[15]

„Das Christentum darf nicht zu einer Art archaischer Schicht werden, die ich irgendwie festhalte und gewissermaßen neben der Modernität lebe. Es ist selbst etwas Lebendiges, etwas Modernes, das meine gesamte Modernität durchformt und gestaltet – und sie insofern regelrecht umarmt…

Wichtig ist, dass wir versuchen, das Christentum so zu leben, dass es die gute, die rechte Moderne in sich aufnimmt – und zugleich sich dann von dem scheidet und unterscheidet, was eine Gegenreligion wird…

Oft fragt man sich wirklich, wie es kommt, das Christen, die persönlich gläubige Menschen sind, nicht die Kraft haben, ihren Glauben politisch stärker zur Wirkung zu bringen.“[16]


Kluft zwischen Männern und Frauen

Das Zweite Vatikanische Konzil beruft sich in seiner Begründung für die wahre Gleichheit an Würde und Berufung aller Getauften auf Gal 3,28. Diesem revolutionären Text gemäß sind in der Kirche Jesu alle menschheitsalten Diskriminierungen überwunden: die rassistische (zwischen Juden und Griechen), die ökonomistische (zwischen Sklaven und Reichen), die sexistische (zwischen Männern und Frauen).

Gal 3,28 ist freilich von einer Realisierung weit entfernt, und zwar insbesondere hinsichtlich der sexistischen Diskriminierung. Die katholische Kirche besteht weithin aus dienenden Frauen und leitenden Männern. Dieser Zustand wird durch das dominante Frauenbild von frommen Frauen und vielen Klerikern gestützt. Es ist ein traditionelles Frauen-Bild, das sie vorwiegend haben. Modern fühlende Frauen, die vor allem Familie und Beruf miteinander verbinden wollen und welche ein Geschlechterverhältnis auf gleicher partnerschaftlicher Augenhöhe fordern, sind in der katholischen Kirche kaum mehr präsent.[17]

In den letzten Jahren lassen sich freilich positive Entwicklungen beobachten. Frauen haben die Leitung von diözesanen Ämtern übernommen und nehmen so an der Leitung von Diözesen teil.

Aber in der Frage der Öffnung kirchlicher Weiheämter für Frauen gibt es keinen Fortschritt, sondern vielmehr ein offizielles, freilich kaum befolgtes Diskussionsverbot. An dieser Diskussion beteiligen sich jedoch nur jene, die nichts zu verlieren haben oder nichts werden wollen.[18] Unabhängig vom Verlauf solcher Diskussionen fühlen aber selbst traditionelle Frauen, dass ihnen durch die Nichtzulassung und noch mehr durch die vorgebrachten Begründungen Gerechtigkeit vorenthalten wird. Dieses Argument hat übrigens schon im Mittelalter der Theologe Duns Scotus vorgetragen. Den einzelnen Frauen wie den Frauen insgesamt werde durch die Weiheverweigerung Unrecht getan – ein Unrecht, das lediglich durch den ausdrücklichen Willen Christi erträglich gemacht wird.[19]

Wie tief die Kluft zwischen Männer und Frauen in der katholischen Kirche ist, zeigt sich aber nicht nur an der Ordinationsfrage. Auch in jenen Bereichen, in denen Leitungsaufgaben in der Kirche keine Weihe voraussetzen, dominieren die Männer. Ob das die Leitung Katholischer Akademien ist, die Übernahme von Lehrstühlen an theologischen Fakultäten, die Arbeitsverteilung in Pfarrgemeinderäten – immer noch werden Männer bevorzugt und Frauen benachteiligt.

Zu den Zeichen der Zeit in der modernen Welt gehört nach Johannes XXIII. der Aufbruch der Frauen. [20] In dieser Hinsicht haben die katholische und noch mehr die orthodoxe Kirche einen weiten Weg vor sich. Sie können in dieser Frage von den meisten Kirchen der Reformation lernen.

 

Kluft zwischen dem Heil der Getauften und dem Unheil der Übrigen

Ich will zuletzt von einer Kluft reden, die an Gewicht und Tragweite die bisher genannten alle übertrifft und deren Überwindung für den Gang der Kirche in die Zukunft von entscheidender Bedeutung sein wird. Es geht um die Frage, welche Bedeutung die Kirche Jesu Christi (in ihren vielfältigen kirchlichen Ausprägungen) für das Heil all jener hat, die ihr durch Glaube und Taufe nicht formell angehören: also die Buddhisten, Hindus, Moslems, spirituellen Pilger, die vielen Atheisierenden und die konsequenten Atheisten.

Zu all diesen haben wir, was deren Heilschancen betrifft, über Jahrhunderte eine Trennungslinie gezogen. „Außerhalb der Kirche kein Heil“, so da strenge abgrenzende Prinzip. Und so befürchteten wir mit Augustinus, dass aus der großen Zahl der Menschen am Ende der Zeiten nur eine kleine Schar der Erwählten gerettet sein werde, während die große Zahl zur „massa damnata“ gehören werde. Die Seelsorge hat das in eine Art Heilspanik versetzt. Der Bischof Josephus Dominicus Lamberg schrieb 1726 deine Epistola pastoralis, in der es ihm die größte Sorge war, dass im Notfall bei einer schweren Geburt die Hebammen im Notfall mit einer Taufspritze das Kind noch im Mutterschoß taufen sollten.[21]

Es gehört zur bleibenden Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils, so Karl Rahner[22], dass wir fragen dürfen ob wir hoffen dürfen, dass am Ende Gott alle rettet. Der augustinische Heilspessimismus, der sich natürlich auf die schwerwiegende Geschichte von Gewalt, Gier und Lüge in der Menschheitsgeschichte[23] stützen kann, ist überwunden von einem Heilsoptimismus. Dieser macht es sich nicht leicht. Er kennt auch die dämonischen Gegenmächte gegen das Heilswirken Gottes in der Geschichte. Aber es traut Gott zu, dank der Menschwerdung, des Kreuzes und der Auferstehung Jesu, des Christus, dass er am Ende mit allen zu einem guten Ende kommt. Wie soll denn auch, so fragen griechische Kirchenväter wie Gregor von Nyssa[24], der Sieg Gottes vollendet sein, wenn es noch Hölle, Tod und Teufel gibt? Er hofft vielmehr, dass das Gold der Schöpfung, das durch Tod und Sünde verunreinigt ist, geläutert und gereinigt werde, durch die Trennung vom Leib im Tod, durch das reinigende Feuer der Liebe Gottes, vielleicht letztlich nach Äonen durch den Feuersee, von dem die Offenbarung spricht.

Wer solches Gott zutraut, muss nach der Rolle seiner Kirche dabei fragen. Jetzt wird sie zum Licht und Salz. Sie enthüllt, was Gottes Geist verhüllt in den vielen Menschen, die nicht zur Kirche berufen sind, an Heil wirkt. Sie deckt auf, dass im Heil ist, wer wahrhaft liebt (Mt 25).[25] Und wer ins Heil hinein gelangt, wird ein Moment an jenem vollendeten Kosmos, dessen Haupt Christus seit seiner Auferstehung ist und des sich auf diese Weise zum „kosmischen Christus“ weitet. Licht ist die Kirche, wenn sie in dem, was sie lebt, wovon sie erzählt und was sie feiert, enthüllt. Salz ist sie, wenn sie die Menschen von all jenen dämonischen Mächten befreit, die dem gottgewirkten Heil entgegenwirken. Und wenn Heil in der Liebe besteht und die Liebe wiederum am meisten durch die Angst behindert wird, ist es die Kernaufgabe der Kirche, den Menschen von der tiefsitzenden Angst zumal vor dem Tod und von der Angst in einem zu kurzen Leben zu kurz zu kommen, zu heilen. Das ist eines der großen Anliegen von Eugen Biser, dass die Kirche sich von der von der Aufklärung zugedachten Rolle als gesellschaftliche Moraleinrichtung befreit und wieder zu ihrer alten therapeutischen Rolle findet. Die Kirche soll in der Nachfolge des Heilands Heil-Land werden.[26]

Zusammenfassung

Eine Kirche ohne innere und äußere Spaltungen wäre ein utopischer Zustand. Wäre sie der Normalfall, hätte Jesus nicht so sehr um die Einheit, also die Überwindung von Trennungen und Spaltungen gebetet. Aber eines bleibt unser Auftrag: Wo immer wir können, gilt es Brücken zu bauen über die Klüfte, Brüche und Gräben.

 

 

 



[1] Krätzl, Helmut: Mein Leben für eine Kirche die den Menschen dient, Innsbruck 2011, 172ff.

[2] Audet, Paul: Priester und Laie in der christlichen Gemeinde. Der Weg in die gegenseitige Entfremdung, in: Der priesterliche Dienst I: Ursprung und Frühgeschichte, Qd 46, Freiburg 1970, 115-175.)

[3] Weß, Paul: Ihr alle seid Geschwister. Priester und Gemeinde, Mainz 1983.

[4] Zulehner, Paul M.: (Gemeindepastoral. Kirche ereignet sich in Gemeinden, erschöpft sich aber nicht in diesen, Düsseldorf 1989.

[5] Benedictus: Die christliche Brüderlichkeit, Neuauflage, München 2006.

[6] Hoffmann, Paul (Hg.): Priesterkirche, Düsseldorf 1989.

[7] Salvian von Marseille: Des Timotheus vier Bücher an die Kirche, in: Texte zur Theologie, Bd. Ekklesiologie I, hg. v. Peter Neuner, Nr. 65.

[8] Neuner, Peter: Der Laie und das Gottesvolk, Leipzig 1990.

[9] Neuner, Josef; Roos, Heinrich: Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, Regensburg 1938, 121971, 263 (Nr. 394).

[10] Zulehner, Paul M: Priester im Modernisierungsstress. Forschungsbericht der Studie Priester 2000, Ostfildern 2001.

[11] Zulehner, Paul M.: Der Reichtum der Kirche sind die Menschen, Ostfildern 2009. – Zulehner, Paul M./Hennersperger, Anna: Damit die Kirche nicht ratlos wird, Ostfildern 2009.

[12] Zulehner, Paul M: Wie geht‘s Herr Pfarrer. Priester wollen Reformen, Ergebnisse einer kreuz&quer-Umfrage, Graz 2010. – Ders.: Aufruf zum Ungehorsam. Taten nicht Worte reformieren die Kirche, Ostfildern 2012.

[13] Lobinger, Fritz: Team of Elders, Manila 2009. - Zulehner, Paul M.,- Lobinger, Fritz - Neuner, Peter: Leutepriester in lebendigen Gemeinden. Ein Plädoyer für gemeindliche Presbyterien, Ostfildern 2003.

[14] “The split between the Gospel and culture is without a doubt the drama of our time, just as it was of other times. Therefore every effort must be made to ensure a full evangelization of culture, or more correctly of cultures. They have to be regenerated by an encounter with the Gospel. But this encounter will not take place if the Gospel is not proclaimed.” (EN 20)

[15] Benedikt XVI.: Licht der Welt. Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald, Freiburg 2010, 36.

[16] AaO, 76.

[17] Zulehner, Paul M./Steinmair-Pösel, Petra: Typisch Frau, Linz 2011.

[18] So beispielsweise Kraus, Georg: Frauenordination. Ein drängendes Desiderat in der katholischen Kirche, in: StdZt 136 (2011) 795-803.

[19] Berlis, Angela: Die Bedeutung anthropologischer Argumente der Scholastik für die moderne Debatte um die Frauenordination, in: Women and Religion. Dignity of the Woman as Dignity of the Human Being. Relationship of Theology and Anthropology from a Central and Eastern European View, Cluj 2011, 33-48, hier: 42.

[20] In seiner Enzyklika „Pacem in terris“ aus dem Jahre 1963 drei „Zeichen der Zeit“ (Nr. 39-45) identifiziert: den wirtschaftlich-sozialen Aufstieg der Arbeiterklasse (40), die allgemein bekannte Tatsache, daß die Frau am öffentlichen Leben teilnimmt sowie (mit Blick auf die Befreiungsbewegungen in den kolonialisierten Völkern) die Auffassung, daß alle Menschen in der Würde ihrer Natur unter sich gleich sind (41). Wörtlich zur Emanzipation der Frauen: „41. An zweiter Stelle steht die allgemein bekannte Tatsache, daß die Frau am öffentlichen Leben teilnimmt, was vielleicht rascher geschieht bei den christlichen Völkern und langsamer, aber in aller Breite, bei den Völkern, welche als Erben anderer Überlieferungen auch andere Lebensformen und Sitten haben. Die Frau, die sich ihrer Menschenwürde heutzutage immer mehr bewusst wird, ist weit davon entfernt, sich als seelenlose Sache oder als bloßes Werkzeug einschätzen zu lassen; sie nimmt vielmehr sowohl im häuslichen Leben wie im Staat jene Rechte und Pflichten in Anspruch, die der Würde der menschlichen Person entsprechen.“ Dazu: Maier, Martin: Zeichen der Zeit, in: StdZt 218 (2000) 649f.

[21] Nach: Zulehner, Paul M.: Fundamentalpastoral, Düsseldorf 1989.

[22] Rahner, Karl: Die bleibende Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils, in: Stimmen der Zeit, 197 (1979) 795-806.

[23] Girard, René: I see Satan fall like lightning, New York 2011. - Renz, Monika: Erlösung aus Prägung, Paderborn 2008.

[24] Gregor von Nyssa: Große Katechese, BKV München 1927, Bd 56., 63.

[25] Hans Urs von Balthasar spricht von den „wahrhaft Liebenden, denen auf eine uns verhüllte Weise der Geist der Wahrheit geschenkt worden ist“: Urs von Balthasar, Hans: Spiritus Creator, Einsiedeln 1967, 159.

[26] Beranek, Markus: Gemeinde als Heil-Land. Erfahrungen heilsamer Gemeindepraxis im Rahmen der Studie "Gemeinde als Heil-Land" und theologisch-spirituelle Perspektiven, Wien 2002.

Kommentare im Netz zu Religion und Gewalt in: Absolute Wahrheit und postmoderne Kultur.

www.pi-news.net

 

Einen weiteren Beleg für Augenwischerei, die leider auch im Namen der Kirchen verübt wird, offenbart uns jetzt der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Foto) aus Wien.

Er sprach auf dem Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd über Textpassagen, die im Koran und angeblich auch in der Bibel zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern. Ob der Religionsfachmann den zur Gewalt und Unterwerfung aufrufenden Koran oder die zur Nächstenliebe einladende Bibel jemals ernsthaft gelesen hat, scheint bei diesen Aussagen mehr als fraglich.

 

Idea berichtet:

Schwäbisch Gmünd (idea) – Eine Zunahme von Gewalt durch Berufung auf religiöse Überzeugungen beobachtet der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Wien).
Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran –, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten, sagte der katholische Theologe am 20. Januar beim 2. Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd. In den Schriften gebe es auch Appelle zur Friedfertigkeit. Aufgabe der Kirchen sollte sein, eine Kultur des Erbarmens zu fördern. Sie seien außerdem gefordert, Menschen zu Taten der Liebe zu ermutigen. Dabei berief sich Zulehner auf eine Aussage Jesu Christi, nach der Menschen gerettet werden, die ihren Nächsten Gutes tun. Die Kirchen dürften sich nicht als Moralanstalt verstehen, die der Gesellschaft sinnvolle Werte vermitteln wollen.

Zuerst wäre der Kirche und dem Volk damit gedient, wenn sie wieder Wahrhaftigkeit auf die Kanzel bekommt, und den Sauerteig der Beschwichtigungsapostel ausfegt.

 

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Bisher 61 Kommentare:

  1. #1 islamophob (20. Jan 2012 22:14)

    Niemals kann jemand die Bibel und den Koran verbinden.

    Bie Bibel ist auf Jesus Christus aufgebaut.
    An die Dreifaltigkeit glauben wir Katholiken.

    Würde Rom beides miteinander verbinden, gäbe es ja Jesus als Gottes Sohn auf und würde sich selbst des Betruges bezichtigen.
    2000 Jahre für nichts.
    Der Mann der das fordert ist nicht ganz dicht.

  2. #2 bullshito (20. Jan 2012 22:15)

    O je, den Typen kenne ich…..
    Einer, der auf Lob von Seiten der Linken extrem geil ist.
    Ein Gutmensch DE LUXE.

  3. #3 Toytone (20. Jan 2012 22:18)

    [...] meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten, [...]

    Selten so einen Schwachsinn gelesen.

    Ich mach mir die (sozialistische) Welt widdewidde wie sie mir gefällt, ne, Herr Zulehner?

  4. #4 Kahlenberg 1683 (20. Jan 2012 22:21)

    Der arme Gehirnamputierte!

  5. #5 WahrerSozialDemokrat (20. Jan 2012 22:30)

    Da ist der Fehler:

    “die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran “

    kombiniert mit da:

    “katholischer Religionssoziologe”

    Wäre er katholisch wüsste er, dass nach Jesus keine weitere Offenbarung existiert, lediglich Verwirrungen oder Bestätgungen!

    Mohammed war aber mit größter wohlwollender Sicht keine ansatzweisende Bestätigung!

  6. #6 unrein (20. Jan 2012 22:30)

    Danke PI für den tollen Buch-Tipp, sein neuestes Werk

    Verbuntung – Kirchen im weltanschaulichen Pluralismus”

    muss ich unbedingt haben…

    http://www.zulehner.org/site/shop/imbuchhandelerhaeltlich/shop.item/92.html

  7. #7 noreli (20. Jan 2012 22:31)

    was es alles für komische berufe gibt. ein “religionssoziologe”..hi.hi…
    so etwas albernes, ich würde mich schämen so bezeichnet zu werden.

  8. #8 TheNormalbuerger (20. Jan 2012 22:34)

    der katholische Religionssoziologe

    Da fehlt ja nur noch “grün”. Wer liest denn so etwas?

  9. #9 Jannice (20. Jan 2012 22:36)

    Vergleich Bibel vs. Koran

    Der Vergleich Bibel vs. Koran drängt sich auf, ist aber voller Stolpersteine. Es gab mal eine Zeit, da nannte man in Europa den Koran die “Türkenbibel”. Ein schlechtes Plagiat sollte unterstellt werden. Sicherlich sind Thora (AT) und Evangelium (NT) in den Koran “eingeflossen”. Aber kein islamischer Geistlicher sieht im Koran einen Zusammenfluss oder eine Addition dieser Schriften. Das Thema füllt viele Regalmeter in Bibliotheken. Ergebnis: Eine direkte Vergleichbarkeit ist theologisch, philologisch und hermeneutisch unhaltbar. Entscheidend ist doch auch nur welchen Stellenwert und Bedeutung die Schrift für die jeweiligen Gläubigen hat. Die Bibel ist über 1200 Jahre entstanden. Sie ist, im Gegensatz zum Koran, keine direkte Offenbarung. Sehr viele “Autoren”, die sich sicherlich als von Gott inspiriert empfanden, waren beteiligt. In ihr finden wir neben Anweisungen, Geschichten, Berichte, Parabeln, Allegorien, Wunder und Träume. Die Bibel hat einen narrativen Schwerpunkt. Dies ermöglicht eine freiere Hermeneutik, Kritik und Historisierung. Der Koran ist in 22 Jahren durch Mohammed den Menschen “diktiert” worden und für Muslime das direkte, unverfälschte und unveränderbare Wort Allahs in einem überzeitlichen und überörtlichen Zusammenhang. Der Koran hat einen imperativen Schwerpunkt und normiert das Leben der Gläubigen (ergänzt durch die Sunna) bis in die allerkleinsten Alltäglichkeiten.

    Quelle: http://www.islamkritik.mx35.de

  10. #10 daddy0 (20. Jan 2012 22:36)

    Für mich als evangelischen Christen sind folgende Aussagen der Bibel wichtig : Wer von euch ohne Schuld, der werfe den ersten Stein. ” Liebe Deinen nächsten wie dich selbst ” Und das neue Testament verbietet das Töten eines Menschen. Was wollen wir mehr.

  11. #11 Platow (20. Jan 2012 22:40)

    Hmm…Gemeinsamkeiten..hmm.. naja, wenn wir damit als aller erstes feststellen, dass der Koran eben nicht von Gott kommt, sondern der raffinierte Mohammed aus allen ihm bekannten Texten – und damals gabe es nicht viele – einfach alles nur abgeschrieben hat, wäre das doch mal ein guter Anfang für eine Diskussion über den Koran.

  12. #12 Mindgre (20. Jan 2012 22:41)

    Schon in der “Schlußrelation der Mission von Mons. Mario Cagna, 1976 – 1985″ schreibt der damalige Nuntius in Österreich:

    “Zulehner und auch Wissenschaftler, die für ihre antikatholischen Aggressionen bekannt sind”

    oder:

    “Zulehner, vor kurzem in Wien berufen, ein 100%iger Soziologe”

    http://www.diewahrheit.com/Rundbrief_nr_70.htm

  13. #13 Sebastian792011 (20. Jan 2012 22:41)

    Die Bibel und den Koran in einen Kontext zu setzen, ist absurd. Christus hat das Grausame, das durchaus im Alten Testament zu finden ist, erneuert! Er hat neue Gebote gebracht, er hat Liebe zu Gott, sich selbst und seinem Nächsten als oberste Gebote definiert, predigte die Feindesliebe und lebte sie bis zum eigenen Tod, lehrte Versöhnung und gab ein Beispiel für jeden, der ihm nachfolgen will. Er zeigte dem Christen auf, wie der Weg Gottes ist und wie man GUT ist. Er entließ eine Frau, die von den jüdischen Gelehrten gesteinigt werden sollte und zeigte damit deutlich den Unterschied zur Linie des Koran. Auch die Juden heute steinigen nicht mehr, einzig im islamischen Kulturkreis sehen wir die leidenschaftliche Befolgung niedriger Gesetze, die vor Hartherzigkeit und Ungerechtigkeit nur so strotzen. Wo Jesus die Mission predigte, da lässt Mohammed die Eroberung, den Kampf, die Gewalt und die Unterdrückung stehen und so hat sich der Islam auch verbreitet. Leider auch zu manchen Zeiten das Christentum, doch die, die als “Christen” so gehandelt haben, sind nicht durch die Schrift oder Christus gerechtfertigt, im Gegensatz zu den Moslems. Wo Gott Petrus anwies, den Heiden zu predigen und die Botschaft in alle Welt zu tragen, da beschreibt uns als Christen und Juden niedriger als das Vieh. Gott ruft mit Jesus alle seine Kinder und fordert sie zu Sanftmut, Anstand, Demut, Liebe, Freude auf. Er erklärt die Umkehr und er predigt Wunderbares, denn er lädt jeden ein, seine Sünden bei ihm zu lassen, der für sich gelitten hat und sein Leben nun bewusst ohne Sünde zu leben zu versuchen. Mohammed dagegen zetert wie ein altes Waschweib, rottet in über 60 Kriegen Menschen aus, verachtet die Juden und lehrt das, predigt Sklavenhaltung und entrechtet die Frau. Wenn nun ein katholischer “Theologe” daher kommt und diese Dinge gleich setzt, dann frage ich mich, wie er die Bibel gelesen hat und wieviel vom Sinn des Neuen Testaments er verstanden hat. Die katholische Kirche aber hat nun leider eine Tradition in der Veränderung und Verfälschung der christlichen Lehre bis zu dem Punkt, dass dank des Zölibats, das niemals im NT gelehrt wurde, die kath. Priester anfangen, durchzudrehen und alles zu missbrauchen, was sie in die Finger kriegen können. Ein Gelehrter wie Zulehner, der dieser kath. Lehrtradition entstammt kann nur von Menschen ernst genommen werden, die die eigenen Heilige Schrift nicht gelesen haben oder nicht verstehen WOLLEN. Doch Gott lädt uns alle ein, ihn zu verstehen, wenn er sagt:

    Lukas 11:
    Darum sage ich euch: Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan.

    10 Denn wer bittet, der wird bekommen. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.
    11 Welcher Vater würde seinem Sohn denn eine Schlange geben, wenn der ihn um einen Fisch bittet,
    12 oder einen Skorpion, wenn er ein Ei haben möchte?
    13 Wenn schon ihr hartherzigen, sündigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, dann wird doch der Vater im Himmel erst recht denen seinen Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten.»

    Ich kann nur jedem empfehlen, das zu tun. Gott um den Heiligen Geist zu bitten, dass er ihn führt. Denn Gott offenbart sich jedem Menschen, wenn er ihn aufrichtig sucht.

  14. #14 1123 (20. Jan 2012 22:44)

    Koran und Bibel in einem Atemzug?! Der Mann gehört in die geschlossene Abteilung!
    In der Bibel wird Liebe, im Koran wird Mord verlangt. So einfach ist das.

  15. #15 sunsamu (20. Jan 2012 22:45)

    Der Koran hat in den mekkanischen Suren viel Geklautes aus Talmud und Bibel. Soweit sind Übereinstimmungen sicher vorhanden.
    In Medina kamen dann die rassistischen, menschenverachtenden und kriegerischen Inhalte dazu….die den Islam zur Religion des Friedens machen. ;-)

  16. #16 Maethor (20. Jan 2012 22:46)

    Aufgabe der Kirchen sollte sein, eine Kultur des Erbarmens zu fördern.

    Ach was! Das ist ja ganz neu! – Erbarmen und Barmherzigkeit sind zentrale Begriffe der christlichen Theologie. Aber wie sieht es im Islam aus? Und was ist davon zu halten, dass die wortführenden Islamverbände in Deutschland eine kritische Koranlektüre ausdrücklich ablehnen?

  17. #17 esszetthi (20. Jan 2012 22:51)

    “Diese liberalen Pfaffen ersetzen ja das Kreuz durch das Hakenkreuz. Sie werden auch noch statt des Blutes ihres Erlösers das reine Blut des deutschen Volkes zelebrieren. Sie sind kleine dürftige Subjekte, unterwürfig bis zum Handkuss. Um ihr erbärmliches Gelumpe von Einkommen und Stellung geben sie alles preis”

    Adolf der GröFaZ zitiert nach Künneth in der Biographie Hugo Hahns, des Sächsischen Landesbischofs 1933-1945.

  18. #18 Schweinsbraten (20. Jan 2012 22:57)

    Der deutsche Jude und geniale Maler Max Liebermann:
    “Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.”

    SCHULD IST IMMER DIE FRAU

    http://koptisch.wordpress.com/2012/01/20/pakistan-schuld-ist-hier-immer-die-frau/

  19. #19 IP (20. Jan 2012 23:01)

    Koran-Zitate-Analyse:

    http://www.koran.terror.ms/

  20. #20 Black Elk (20. Jan 2012 23:02)

    was ist denn ein Religionssoziologe, der irgend etwas von sich gibt ?
    Also bitte……………

    Die Karawane zieht weiter ….

  21. #21 quarksilber (20. Jan 2012 23:08)

    Ich als Hobby-Atheist mit christlichen Wurzeln finde es empörend, wenn ich so etwas lesen muss:

    Die Kirchen dürften sich nicht als Moralanstalt verstehen, die der Gesellschaft sinnvolle Werte vermitteln wollen.

    Also, ich schlussfolgere:
    Kirchen sollen keine sinnvollen Werte vermitteln.

    Und ich sehe:
    Genau das machen diese verkommenen “Multikulti-Alle Religionen sind gleich, nur der Islam ist gleicher-Frauen und Lesben sind die besseren Menschen-Vereine” auch – diese dabei vermittelten “Werte” sind überhaupt nicht sinnvoll, sondern schädlich!

    Wenn die Kirchen schon keine Werte mehr vermitteln sollen, dann scheint ihre Existenzberechtigung zum einen noch als Dienstleister im Trauerfall, und zum anderen als Krake im Sozialstaat zu sein – und beides ist nur noch würdelos und verachtenswert!

  22. #22 Yanqing (20. Jan 2012 23:11)

    Nun, dass die Muslime aus dem alten Testament abgeschrieben haben, ist ja wohl offensichtlich. Moses, Abraham, Noa, Gabriel, David, alle finden wir sie wieder.

    Muss sich ein Theologe die kleinen aber entscheidenden Unterschiede von einem Laien erklären lassen?:
    - Der strikte Monotheismus des Islam gegenüber der christlichen Dreifaltigkeit (juckt mich nicht, habe ich auch nie begriffen)
    - Die 200 Stellen im Koran, welche den “Gläubigen” auftragen, Nicht-Muslime, vor allem Christen und Juden bis zum Tod zu bekämpfen, gegenüber dem Apell zum Frieden in der Bergpredigt und im Leben von Jesus,
    - Das aus dem Koran und den Hadithen abgeleitete detaillierte Rechtssystem der Scharia gegenüber den schlichten zehn Geboten, welche in anderer Form bei jeder Kulturnation zu finden sind.
    - Die Entmenschlichung der Juden und Christen als Nachfahren von Affen und Schweinen gegenüber dem Bemühen von Jesus durch gute Taten und gesendete Signale seiner Göttlichkeit eine freiwillige Anhängerschaft aus den Reihen der “Heiden” zu gewinnen.

    Übrigens, ich bin Agnostiker, einer von denen, die sagen “ich weiß es nicht, könnte ja sein, vielleicht auch nicht”.

  23. #23 Black Elk (20. Jan 2012 23:15)

    @21
    Also, ich schlussfolgere:
    Kirchen sollen keine sinnvollen Werte vermitteln.

    ———————————————
    Wenn sich die Kirche von den Kommunisten oder Islamisten oder Atheisten vorschreiben lässt,welche Werte sie vermitteln muss,dann hat sie gar nichts mehr zu vermitteln.

  24. #24 Eurocrates (20. Jan 2012 23:26)

    Die Torah, das Neue Testament und der Qu’ran sind die Dreifaltigkeit der Heiligen Schriften in welchen die Semiten das ganze Wissen der Kabbalah zu Papier gebracht haben, codiert, verschachtelt und mit Metaphern welche der normale Denker nicht umsetzen kann.
    Was diese Buecher gefaehrlich macht ist der Fakt dass man Textstuecke die einem ins Konzept passen und welche aeusserlich Gewalt predigen, nimmt und sie als Kampfargumente benutzt wie die katholische Kirche das ueber 1800 Jahre pflegte und wie der Islam es heute noch tut. Die Ehrlichkeit dieser Leute welche ja bekanntlich die Wahrheit preisen, verlangt dass sie dem Laien die Schriften offen legt uns ihnen den realen Inhalt erklaert. Diejenigen die hier sagen dass man Bibel und Qu’ran nicht verbinden kann sind unwissend, denn die 3 Zyklen der Heiligen Schriften, Kosmogenesis, Antrophogenesis und die Warnschriften vor den Gefahren dieser Welten sind in 3 Baenden geschrieben. Kosmogenesis ist die Torah, sie erzaehlt die Enstehung des Menschen, die Funktionen seines Koerpers und seine Denkfaehigkeit Ego, Bewusstsein und Unterbewusssein. Die Antrophogenesis ist das neue Testament, sie erklaert den Lebensraum, das Universum, das Planetensystem und wie dieses sich mit dem Koerper vergleichen laesst, der Qu’ran nimmt die Hauptpassagen der beiden ersten und klaert ueber die Gefahren auf welche von der satanischen Seite des Heiligen Reiches ausgehen. Genau wie die Moslems, verstehen wenige Menschen, auch Christen und Orthodoxen kaum was die Texte beschreiben und sagen. Dies ist die Wurzel allen Uebels. Kabbalisten haben mit unsern Religionsbuechern, welche nicht fuer den Laien geschrieben wurden, da sie die Texte nicht umsetzen koennen, eine Kloake geschrieben. Der Laie sieht nur den Deckel welcher diese Kloake bedeckt, der Eingeweihte sieht den Deckel nicht sondern nur Jenes welches er versteckt. Die Bibel und der Qu’ran sind die Hauptwerke der geheimen Doktrine und im Mittelalter hatte die Kirche dessen Besitz durch Laien streng verboten und dies hatte Gruende, jene welche wir jeden Tag in der Praxis erleben, Mord und Totschlag.
    Set jeher werden Religionen benutzt als Mittel der Versklavung, zur Befriedigung von Geldgier und Macht. Keine der Schriften predigt Gewalt, Mord, Vergehen an Kindern, Heirat mit solchen, u.sw..
    Wer dies nicht glaubt kann bei mir die Erklaerungen kriegen die er dazu braucht. Mein Mail pseudo ist ftw-media, mein mail provider belcenter.com. Ich will gern jedem ein Buch ueber die Lehre zukommen lassen welches ich selbst geschrieben habe. Ich bin seit mehr als 40 Jahren Rabbi der kabbalistischen Doktrine und unterrichte laufend die Philosophie des Lebens. Auch ich werde jene dogmatischen Idioten nicht umdrehen koennen, es wuerde mir jedoch Freude bereiten denjenigen welchen sich genauso benehemen und gegen die Religionskulte sind darueber aufzuklaeren was drern Buecher verkuenden und die Heiligen Schriften zu verstehen. Wer dies mal weiss wird sich dann auch bewusst wie gross der Umfang der Kathastrophe wirklich ist und welche Gefahr von diesem Missverstehen wirklich ausgeht. Wir werden wegen diesem “Unfug” die ganze Welt zerstoeren, und Jene die hier und woanders Hass predigen und walten lassen sind nicht besser als die Gegenseite. Man muss das System bekaempfen, nur, man muss das auf intelligente Weise tun, den nur Wissen ist Macht.

  25. #25 Schweinsbraten (20. Jan 2012 23:43)

    CHRISTENVERFOLGUNG

    Warum reist Islam-Wulf so weit zu den Wahabiten nach Saudi-Arabien, Wahabiten kann er doch ganz nah in Bosnien haben.
    http://koptisch.wordpress.com/2012/01/20/aktuelles-von-christenverfolgung/#more-28568

    Seit dem ersten mohammedanischen US-Präsidenten B. Hussein Obama werden Christen zunehmend ausgegrenzt:
    >>Der Fall der indonesischen, christlichen Familien, die aus den USA ausgewiesen werden sollten, ist noch in unangenehmer Erinnerung, da kommt aus Indien die folgende Nachricht: einer afghanischen, christlichen Witwe, die derzeit nach Indien geflohen ist, wird schon zum zweiten Male der Flüchtlingsstatus der UN verweigert…<<

  26. #26 Puseratze (20. Jan 2012 23:44)
  27. #27 Eurocrates (20. Jan 2012 23:48)

    @ Sebastian 792011

    sie schreiben;
    “Lukas 11:
    Darum sage ich euch: Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan.

    10 Denn wer bittet, der wird bekommen. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.
    11 Welcher Vater würde seinem Sohn denn eine Schlange geben, wenn der ihn um einen Fisch bittet,
    12 oder einen Skorpion, wenn er ein Ei haben möchte?
    13 Wenn schon ihr hartherzigen, sündigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, dann wird doch der Vater im Himmel erst recht denen seinen Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten.»
    ———————————————

    Dies ist alles schoen und gut uns Zitate der Bibel zu bringen. Aber, koenne sie uns denn auch erklaeren was sie uns besagen?

    Welcher Vater würde seinem Sohn denn eine Schlange geben, wenn der ihn um einen Fisch bittet,
    Was ist in dieser Passage gemeint nmit Schlange und Fisch ?

    Dann sprechen die Texte von Ei und Skorpion, was ist den damit gemeint, Wer oder was ist der Skorpion, warum ihn mit einem Ei vergleichen oder ihn damit in Verbindung bringen.

    Da sie uns diese Passagen gebracht haben wuerde ich sei dann auch bitten sie in Klartext zu uebersetzen. Dies werden sie sicher nicht keonnen, genauso wenig wie 99,9% von euch Allen nicht erklaern koenne warum die Torah und der Qu’ran schreiben dass man die boesen Juden finden muss wo immer sie sind und sie toeten muss oder auch noch warum Mohamed ein 9 jaehrige Frau heiratete. Ich schreibe bewusst Frau, nicht Kind. Oder auch noch warum Gott Abraham fragte seinen Sohn auf dem Altar zu opfern. Oder was die Schriften mit dem Steinigen von Frauen meinen an denen nur Maenner teilnehmen durfen, denn Frauen keonnen Frauen nicht steinigen, das geht leider nicht denn sie haben keine Steine die man dafuer braucht, die haben nur Maenner.

    Zittiert doch keine Passagen der Heiligen Schriften wenn ihr nicht wisst was sie besagen.

  28. #28 Klaus Meier (20. Jan 2012 23:55)

    Schaut euch das mal an.

    http://antwortenanmuslime.com/

  29. #29 Selberdenker (20. Jan 2012 23:58)

    Eine Zunahme von Gewalt durch Berufung auf religiöse Überzeugungen beobachtet der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Wien).

    Wenn man als christlicher Religionssoziologe nicht erkannt hat, dass man aus der überlieferten, vorgelebte Lehre Jesu – im genauen Gegensatz zu der Mohammeds – keine Gewalt gegen Menschen theologisch rechtfertigen kann, dann ist das so, als ob ein Schmied seinen Hammer nicht bedienen kann – oder möchte.
    Füt mich hat der Mann einfach keinen Mumm, Klartext zu reden – damit ist er aber leider in dieser Kirche nicht alleine.

  30. #30 Techniker (21. Jan 2012 00:08)
  31. #31 widerstand (21. Jan 2012 00:08)

    Im Mittelalter erteilte die Kirche,(gegen die Lehren von Jesus) teilweise Hinrichtungskommandos gegen sogenannte Ketzer und Hexen und heute erteilt sie immer mehr Selbstmordkommandos an Christen.

    Bin zwar Katholik,aber kann vieles von diesen Kirchenvertretern nicht mittragen.

  32. #32 widerstand (21. Jan 2012 00:14)

    Und “ihren Nächsten gutes tun” heisst nicht,dass man sich nicht gegen Bedrohungen verteidigen darf.

    Verteidigung ist dort nicht verboten,auch wenn empfohlen wird beide Wangen hin zu halten,wenn man geschlagen wird.

    Amen.

  33. #33 Heide (21. Jan 2012 00:52)

    @ #22 Yanqing (20. Jan 2012 23:11)

    So ist es.
    Wer den koran gelesen hat, findet seitenweise abschriften aus der bibel.
    Für böswillige ist es einfach, die vermeintlichen zusammenhänge zu konstruieren.

    Und die meisten glauben das auch noch.

    Wer hat denn schon den koran gelesen?

  34. #34 janeaustin (21. Jan 2012 00:54)

    Das scheint die typische Reflexantwort der Gutmenschen und der Dummen zu sein, und dasselbe wurde mir immer vorgehalten als ich jahrelang selbst Artikeln on-line in der SN stellen konnte.
    Meine Antwort war immer diesselbe.
    Im Christentum muss keiner bleiben, und keine der biblischen Gesetze befolgen.
    Jeder kann die Bibel zerreissen, in den Abfall schmeissen, oder sie als Nachschlagewerk benützen!
    Im Islam – ist der Koran das Wort Gottes, das jeder Muslim unbedingt, bei Strafe befolgen muss! Er kann aus dem Islam nicht austreten.
    Und sollte er in islam. Ländern den Koran nur zu Boden werfen, würde er die Heimat kaum wieder sehen!
    Aber – ich habe es schon lange aufgegeben, Dumme – einsichtig machen zu wollen, und die SN Salzburger Nachrichten übt seit Neuestem schärfste Zensur, wenn sie überhaupt einen Satz Islamkritik noch zulässt.
    Ich tippe dann immer (sicher richtig), Ölgeld im Verlag!
    Im übrigen -ist Österreich anders. Nicht nur dass wir -in Wulff’s Diktion – eine “rechtsextreme” Partei, die FPÖ, haben, die bei der Wahl mit zwi 25-30% rechnen kann, mag die Mehrheit der Österreicher die Türken überhaupt nicht, und möchte sie gar nicht im Land haben.
    Das sind (wie in der BRD) hauptsächlich die Grünen, und einige “Linke”, die auf den “Erfolg” der deutschen “Schwesternpartei” schielen.
    Einst war die “Krone” das meistgelesene Blatt Österreichs, offen muslimfeindlich. Da ich dieses Blatt nicht lese – kenne ich die jetzige Einstellung nicht.
    Weiss nur dass unser BP Fischer ein Schleimi ist, der Ramadan und Empfänge mit den Turban- und Nachthemdenträger gerne feiert. Und in diesselbe Schublade gehört Wien’s Kardinal Schönborn: “Sollen sie doch ihre Moscheen haben, wir haben doch Religionsfreiheit”. Auch er islamaffin, stand er doch dem letzten “Anti-Islamphobiakongress” in Wien vor! Ich nenne solche Herzchen – schlicht und einfach – Landesverräter!
    Zulehner ist mir unbekannt. Vielleicht schwimmt er auch auf der “Ölwelle”.
    Absurd schon – wir zahlen teuer für das Benzin, und die Muslime finanzieren damit im Westen die Demokratieverräter!

  35. #35 digestif (21. Jan 2012 01:10)

    Naja, Theologe eben. Es ist sein Job, Scheiße die in alten Märchenbüchern steht schönzureden.
    Gräueltaten haben schließlich grundsätzlich nichts mit der Religion zu tun. Holocaust hat auch nichts mit Nationalsozialismus zu tun, das haben die bösen Nazis nur missbraucht, blablabla.

  36. #36 Kulturbanause (21. Jan 2012 01:11)

    Scheint ein geistig verwirrter Theologe zu sein!

  37. #37 epistemology (21. Jan 2012 01:28)

    Fer Dummbeutel hat keine Ahnung, muss wohl wieder einen Artikel über den Mythos der 3 abrahamitischen Relgionen schreiben

  38. #38 johann (21. Jan 2012 02:20)

    Da gehört auch noch ein bißchen Mathias Rohe hinein (lesenswerte Leserkommentare…):

    http://www.taz.de/Debatte-Scharia-und-Arabischer-Fruehling/!81385/

  39. #39 widerstand (21. Jan 2012 02:48)

    OT

    Schlecker meldet Insolvenz an:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article13825950/Die-vorhersehbare-Pleite-der-blauen-Billig-Kette.html

    War das nicht eine Kette,die u.a. vor ein paar Monaten versuchen wollte hauptsächlich türkische Kundschaft mit rein türkischsprachigen Werbeblättern und neuen Halalangeboten zu ködern und Beschwerden von anderen Kunden,kalt abblitzen gelassen hat,die u.a. auf die Ungleichbehandlung,einem Wechsel zur Konkurrenz und auf den weniger vorhandenen Willen von Muslimen,bei deutschen Firmen zu kaufen,hingewiesen haben.?

    PI hatte da doch auch mal einen interessanten Bericht drüber.
    ————

    Nach den starken Leserverlusten von dem stark linken Stern und dem tendenziösen Spiegel ein reiner Zufall?

    Auch FR_online hat Schleckers Insolvenz als Hauptschlagzeile.

  40. #40 widerstand (21. Jan 2012 02:54)
  41. #41 To_the_roots (21. Jan 2012 03:08)

    Den Pfaffen und der sogenannten “Kirche” konnte man noch nie trauen. Mit dem Christentum haben diese schmierigen Opportunisten nun wahrlich nichts am Hut. Das so ein geölter Lackaffe seine ungefragte Meinung kundtut sollte nicht überraschen. Geht es doch um seine armseligen Euro Pfründe.
    Sich mit dem Feind zu verbünden fiel diesen jämmerlichen Gestalten noch nie schwer.

  42. #42 widerstand (21. Jan 2012 03:12)

    Und noch ein OT:

    SPD Linke setzen jetzt schon auf eine Zusammenarbeit mit den Grünen UND der LINKEN auf Bundesebene,nach der nächsten Bundestagswahl.
    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12262834/63589/Bericht-SPD-Linke-wirbt-fuer-Rot-Rot-Gruen.html

  43. #43 To_the_roots (21. Jan 2012 03:31)

    Wer den christlichen Glauben mit dem Mohammedanischen gleichsetzt muß pathologisch irrsinig sein.

    Es gibt keine rationale Erklärung.

  44. #44 Spiessbuerger (21. Jan 2012 04:30)

    Religionssoziologe – was für ein schöner Beruf!

    Klingt förmlich nach sorgenfreiem Leben weit entfernt von der Erde.

  45. #45 Der Hammer (21. Jan 2012 04:32)

    Ich habe nur kurz einen Blick auf die HP dieses Menschen geworfen und bin bereits nach wenigen Minuten an dem schwachsinnigen Wort “Islamophobie” hängen geblieben – danke, reicht, mehr muß ich nicht wissen.
    Wer die Sprache des Feindes spricht, spielt auch deren Musik.

  46. #46 Tom62 (21. Jan 2012 07:01)

    Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran –, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten, sagte der katholische Theologe am 20. Januar beim 2. Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd. In den Schriften gebe es auch Appelle zur Friedfertigkeit.

    Das sind die allgemein üblichen Fehler in der Debatte, die diese Leute immer wieder machen. Grund hierfür ist der Kulturrelativismus, der gerade auch in den Kirchen von Leuten gepflegt wird, die Inhalt und Geist des Evangeliums niemals wirklich ergriffen haben, sonst würden sie dieses Evangelium, das zuerst einmal von der Schuld des Menschen und der Erlösung durch Jesus Christus spricht, nicht auf eine diffuse “Mitmenschlichkeit” reduzieren. Diese eigene, in solchen Debatten immer wieder sichtbar werdende Glaubenslosigkeit, die im Zeichen der so genannten “Aufklärung” weithin an den theologischen Fakultäten gelehrt wird, ist im Grunde die Wurzel der Misere.

    Das Evangelium scheidet und vereint. Es scheidet den Gläubigen vom Ungläubigen, den Selbstgerechten vom Bußfertigen. Es vereint alle, die glauben, ohne dabei (und das ist durchaus anders als im Koran) denen das Menschsein und die abzusprechen und die Mitmenschlichkeit zu versagen, die nicht oder eben “anders” glauben. Da diese Leute in der eigenen (Selbst-) Gerechtigkeit verharren wollen, kann es ihnen nur unsäglich schwer fallen, diese notwendige Trennlinie anzuerkennen, und darum predigen sie auch, was sie predigen, um zu vereinen, was nicht vereint werden kann – Welt mit Gottesreich, Kirche mit Politik, Bibel mit Koran.

    Wer sich nur ein wenig mit Beiden beschäftigt, und zwar ganz jenseits ausgefahrener Geleise des Zitierens einzelner “ausgewählter” Bibelstellen oder eben Koransuren, dem wird sehr schnell die Unvereinbarkeit beider Schriftsammlungen auffallen. Gerade weil der Koran Anleihen bei Christen- wie Judentum macht, wobei (neben den diversen Entstellungen und Verfälschungen biblischer Überlieferung) hier eine ganze Menge an Überlieferungen aus Sektenhintergrund eine Rolle gespielt haben dürfte, ist er “die” Antithese von Juden- wie Christentum schlechthin, um Beides zu verdrängen und zu ersetzen.

    Hinzu kommt natürlich auch die konträre Gottesvorstellung im Islam, die auf einen völlig anderen Gott schließen läßt als der es ist, der gerade in den Evangelien uns entgegentritt.

    Wie so genannte “Theologen”, die immerhin den Anspruch einer besonderen einschlägigen “Bildung” vor sich her tragen, zu solchem Unsinn kommen können, ist mir nur durch Vorsatz der Irreführung erklärlich. Aus der Materie ergibt sich das ganze Gegenteil, und so sollte auch den Dümmsten aufgefallen sein, daß man nicht vereinen kann, was nun einmal unvereinbar ist.

  47. #47 Tom62 (21. Jan 2012 07:16)

    #27 Eurocrates (20. Jan 2012 23:48) bzgl. #13 Sebastian792011 (20. Jan 2012 22:41)

    (…) Zittiert doch keine Passagen der Heiligen Schriften wenn ihr nicht wisst was sie besagen.

    Ich haben mir den Text des Angesprochenen aufmerksam durchgelesen. Im Gegensatz zu Ihnen scheint er den Inhalt besagten Textes, der sich nicht sofort, sondern nur sukzessive erschließt, durchaus begriffen zu haben. Daß Ihnen das abgeht, zeigt doch gerade, daß Ihnen Der, den zu erhalten Jesus in Lk 11. 10 – 13 zu bitten rät, fehlt.

  48. #48 Grant (21. Jan 2012 07:53)

    Obwohl ich weder die Bibel, noch den Koran bisher komplett geschafft habe, liegt für mich der Unterschied auf der Hand: Die Bibel erzählt zunächstmal “wies war”, sie ist unbestritten Menschenwerk. Der Koran ist demgegenüber angeblich Gottes Wort und Wille, unmittelbar und direkt geltendes Gesetz. Wo zanken sich im Koran mal die Moslems mit Gott herum? In der Bibel steht, was Gott wollte, was er gemacht hat und was dann passiert ist, die Bibel erzählt die Geschichte. In der Bibel steht, daß Gott jemandem Anweisungen geben hat: “Gehe hin und mache dasundas”, “Wasch Dir die Hände”, “Iß nichts, was einen Ringelschwanz hat!” und was dabei rausgekommen ist. Im Koran richtet sich Gott angeblich direkt an den Leser und gibt einen Befehl. Die Bibel ist “nur” ein Geschichtsbuch, der Koran ein Gesetzbuch. Allerdings hat dieses Gesetzbuch ein recht fragwürdiger Mensch “empfangen”/verfasst und es gibt – auch wenn es den Moslems wehtut – offenbar verschiedene Fassungen. Damit ist das Ding als Gesetzbuch wertlos. Es stellt sich auch die Frage, wieso Gott zB in ein Gesetzbuch für seine Geschöpfe, die Menschen, reinschreiben läßt, daß die Erde eine Scheibe ist, wenn er sie doch als Kugel geschaffen hat? Macht sich Gott hier am Ende mit den Moslems ein Späßchen? Mal schaun, wie lange die Jungs brauchen, bis sie was merken?

    An die Profis hier: Gibt es in der Bibel Stellen, wo sich nach allgemeinem Verständnis Gott unmittelbar mit einem Befehl an den Leser wendet?

  49. #49 TD2000n.Chr. (21. Jan 2012 08:32)

    Auch unter Christen gibt es Verirrung…

  50. #50 ueberblicker (21. Jan 2012 09:17)

    Wer die Bibel mit dem Koran vereint und damit die Verbrechen der Mohammedaner relativiert, hat sie nicht mehr alle.
    Wie will man das neue Testament mit diesem faschistoiden Machwerk vereinen?

  51. #51 pibob (21. Jan 2012 09:40)

    Erstens: Warum stellt niemand die Texte zusammen, die in der Bibel zur Gewalt gegen andere auffordern?
    Man müsste eine Konkordanz (habe eine) nehmen und unter den Worten Gewalt, Mord, töten nachsehen.
    Man wird nichts Gescheites finden.
    Im Alten Testament drangen nach und nach israelitischen Stämme in Kanaan ein und wurden langsam über die Kanaaniter herrschend. Das war mehr unterwandernd als kriegerischer Art, was es aber auch da oder dort gab.
    Das, was das Entscheidende am At ist, ist der Eingottglaube gegen den Polytheismus. Die Israeliten passten sich gern den Heiden, Polytheisten an. Daher der Kampf der Priester und Propheten gegen das Heidentum. Hier liegt die Wurzel wohl der “gewaltfördernden” Texte im AT.
    Z.B. als das Opfer des Elia angenommen wurde, das der Baalspriester nicht, steht da, dass Elia viele Baalspriester hinrichten ließ.
    Weil all dies erzieherische Geschichten der Religionspartei sind, ist die reelle Gewalt nicht so groß anzusehen. Also Texte richtig lesen.
    Das AT führt zum NT hin, also zu Christus.
    Da ist also ein Fortschritt in der Offenbarung.
    In NT keine Aufforderung zur Gewalt. Das Christendtum bestimmt sich von Christus.
    Also die Bibeltexte historisch kritisch, aber auch gläubig lesen, den wichtigen Offenbarungsgehalt herausarbeiten.
    Der Koran ist ganz anders. Keine Textkritik. Alles direkte Forderungen von Allah für alle Zeiten.
    In Wirklichkeit ein Sammelsurium von Sprüchen von Mohammed und anderen. Mohammed, Kriegstreiber, Egoist und Kinderschänder. Drum finden sich einige akzeptable Sprüche (z. B. keine Gewalt in Glaubensdingen in der ersten Zeit, noch Angst vor den Feinden) und zurückzuweisende Aussprüche, wo es darum ging, die Macht und den Reichtum noch weiter auszuweiten (Z.B. andersgläubige umzubringen, wenn sie nicht die besondere Steuer zahlen).
    Man erkennt die Richtigkeit des Ausspruches des Philosophen Schopenhauer:
    Der Islam ist die erbärmlichste unter den Offenbarungsreligionen.

    Und jetzt Schluss, war eh schon zu lange.

  52. #52 landsman (21. Jan 2012 10:00)

    Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften …, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand,…

    Treffend ausgedrückt, Herr Soziologe. Die Texte sind “meist” nur ein Vorwand. Häufig aber auch nicht…

  53. #53 g.witter (21. Jan 2012 11:19)

    #13 Sebastian792011 (20. Jan 2012 22:41)

    Danke für ihre Worte Wunderbar!

  54. #54 Thomas_Paine (21. Jan 2012 12:49)

    Eine Religion muss man moralisch immer nach ihrem jeweiligen Begründer bewerten, also: Wie hat sich Jesus verhalten? Wie hat sich Buddha verhalten? Wie hat sich Lao-Tse verhalten?

    Hat also Jesus Menschen ermorden lassen, Karawanen überfallen, Sex-Sklavinnen gehabt ein neunjähriges Mädchen geheiratet und sexuell missbraucht – oder Mohammed?

    Wie es Ali Sina ausdrückt:

    (…)

    Christianity vs. Islam

    There is a fundamental difference between Muslims leaving Islam and the Christians leaving their religion. Most born and raised Christians when leaving Christianity, become critical of the Church and the Bible but still respect Christ. In fact, Christ as described in the New Testament is a loving person. Many Christians also cannot get rid of Christianity because their god is the god of love. At least this is what they are being told and this is the idea they have of their god. Muslims on the other hand believe in Allah through fear. The god of Muhammad is not a loving god but a dreadful and an unforgiving god of vengeance (Q.4:84). When Muslims learn the fallacies of Islam and discover the real face of Muhammad, they hate that religion and despise its founder. Therefore although Christianity in the West, in the last two centuries, has been in demise it has managed to survive and perhaps it will survive for another two or three centuries. Christianity still has spiritual lessons to give. It can still be a source of guidance and inspiration to its followers. Christianity as taught and lived by Christ is a moral religion. Christianity may be logically wrong but ethically it is not. A few letters written by Paul are discriminatory towards women. But that can be easily overlooked when one pays attention to the overall message of love and tolerance taught by Jesus.

    None of that can be said about Islam. Quran is replete with intolerance, violence, discrimination and hate. We could have overlooked the logical absurdity of Islam’s holy book but how can we fail to see its intolerance and its message of hate? Moreover the person of Jesus as is reported in the Bible, is sanctified from any blemish. Muhammad on the other hand was a violent man. He was a lustful, pervert, ruthless, arrogant and a maniac mass murderer. A man who wishes to emulate Muhammad in this day and age is a man that should be locked in jail. Those who follow truly the example of the Prophet of Islam are terrorists. They are dangers to society. One can be a good Christian and still be a good person. But one CANNOT be a good Muslim, follow all those hate mongering teachings of Muhammad, and be a good human being at the same time.

    To compare Islam with Christianity and assume that since Christianity has survived the attacks from its dissenters and enlightened freethinkers, Islam would do the same is a mistake. This is like comparing apples to oranges. The only thing that Islam and Christianity have in common is that both are called religion. But the similarity ends there. To understand the difference between Muhammad and Jesus is enough to compare how they reacted to two very similar incidents.

    (…)

    http://www.faithfreedom.org/Articles/sina/eradication.htm

  55. #55 wien1529 (21. Jan 2012 13:36)

    Die Kirchen dürften sich nicht als Moralanstalt verstehen, die der Gesellschaft sinnvolle Werte vermitteln wollen.
    ——————-

    wer denn sonst?

    cohn-bendit etwa? = steht für viele andere.

  56. #56 wien1529 (21. Jan 2012 13:53)

    #34 janeaustin (21. Jan 2012 00:54)
    ——————–

    in der krone sind islamkritisch bis -feindliche kommentare an die 80 %. und die zensur greift so gut wie nie ein, es sei denn bei argen persönlichen beschimpfungen.

    ausserdem nennt die krone so gut wie immer die staatsangehörigkeit von verbrechern.

  57. #57 Jochen10 (21. Jan 2012 13:55)

    Hier sind die frommen Rosinenpicker wieder mal am Werk
    Die meisten orthodoxen Juden sind dem Islam weit näher als dem Christentum.
    Dann muss man sich im klaren sein was das mit der Dreieinigkeit soll?
    Gibt es die erst seid Jesus oder gab es die auch schon vorher nur ohne eben so benannt zu werden.
    Das würde bedeuten Jesus und der heilige Geist existieren schon viel länger.
    Das würde aber auch gleichzeitig bedeuten, Jesus und heiliger Geist waren sich gemeinsam mit Gott einig
    die Gesetze des 3ten Buch Moses festzulegen. Also für Steinigung, Auspeitschung, Verbrennung … und all die Widerlichkeiten die wir hier beim Islam bekämpfen ist Jesus klar mitverantwortlich.
    Natürlich geschah all das nur aus Liebe zum Menschen und um schlimmeres zu verhindern.
    Ich sags mal deutlich: „Denkt mal nach bevor ihr hier so ein halbgares Zeug schreibt.“
    Aus Liebe geht in den Religionen schon gar nichts. Dort gibt es nur eine Liebe und die ist im Kleingedruckten verborgen das da heißt. „Die Obrigkeit ist euch von Gott gegeben“
    Damit hat sich in dem ganzen Schund die angeblich von Gott eingesetzte Obrigkeit den Joker geholt. Der ganze Rest ist Sülzbeiwerk um das dumme Volk mit weitschweifigen verlogenen Erzählungen einzulullen und im Dunklen zu halten. Das Christentum hat daran nicht das Geringste geändert sondern speziell im Bible Belt der USA galt die christliche Sklaverei am längsten und fast alle Völker des Christentums endeten in der Leibeigenschaft, also auch Sklaverei und zwar genauso lange bis die Ultraphösen Humanisten kamen und all den Dreck, diesen Müllhaufen der Geschichte so nach und nach wegfegten.
    Also Jesus hat den nicht weggefegt, die Päpste nicht und Luther genausowenig.
    Aber die Evangelisatoren, die mit Ihren immer neuen Prophezeiungen, und wenn es nicht eintrat, mit wieder neuen spannenden Geschichten kamen, also die Lügner von Anfang an halten mit unglaublichen Lügen dieses Netz von Lügen aufrecht. Nicht anders bei den Mohamedanern und den Juden.
    Alles schwafelt von Endzeit aber wo ist den nun der große Antichrist der davor kommen muss, also der, der den Leuten eine 666 auf Stirn oder Hand zeichnet. Wo ist der? Es ist weit und breit keiner zu sehen. Selbst wenn der Islam die Macht übernehmen würde, aber auf so einen Mist würden selbst die sich nicht einlassen und kein normaler Mensch lässt sich so einen Dreck auf Gehirn kleistern.
    Aber wie manche Gehirne hier zugekleistert wurden ist schon sagenhaft und das sage ich ohne beleidigen zu wollen.

    Es sind die religiösen Fanatiker aller Culeuer die mit immer neuen dicken Lügen den Menschen die 66 Bücher plus Offenbarung ins Gehirn kleistern oder die, die mit 6666 Suren (ob das stimmt) das Sichtfeld vernebeln um den unheiligen Geistlichen große Macht über die Menschen zu geben.

    Der Trick in der Hindureligion ist übrigens. Wer in der höchsten Kaste, also Brahmane ist kann sündigen ohne seine Stellung im nächsten Leben zu verlieren.
    All das ist widerlich und zutiefst verachtenswert.
    Und wenn ich sehe wie im Christentum damit hausieren gegangen wird das manche lieber ihre Kinder totschlagen liesen als den Namen Jesus zu verleugnen dann weis ich auch mit was ich es dort zu tun habe.
    All das aus purer Liebe natürlich. Es ist unglaublich.

    Wenn es bald einen richtigen grossen Krieg wegen all dem gibt und sich kein Himmel auftut aus dem ein rettenter Messias kommt wissen wir alle welches Elend uns diese Religionen bringen, egal in welchem Gewandt sie dahergeschlichen kommen.

    Die Erkenntnis der Selbstverantwortung wird dan schlagartig zum Thema.
    Glauben gibt es bei Christen genau so viel und so wenig wie bei allen anderen Kulten, bzw. alles liegt weit unter Senfkorngrösse und bestenfalls Sturheit, Aufbauschung, glatte Lügen und Angst vor der Wahrheit

  58. #58 Tolkewitzer (21. Jan 2012 13:56)

    Ich bin keiner Religionsgemeinschaft zugehörig, quasi ein Ungläubiger. Trotzdem darf ich in unserer Gesellschaft tun und lassen, was ich möchte, darf jeden Beruf ergreifen (na gut, außer Pastor), darf mein persönliches Leben nach meinem Gusto leben und werde nicht benachteiligt.
    Und ich habe auch nirgendwo gelesen, dass die Bibel für mich etwas anderes vorsieht.
    Mehr muss ich eigentlich nicht wissen, denn in Ländern, in denen der Koran das Gestzbuch ist, müsste ich mich gewaltig fürchten.

  59. #59 wien1529 (21. Jan 2012 13:56)

    #41 To_the_roots (21. Jan 2012 03:08) Den Pfaffen und der sogenannten “Kirche” konnte man noch nie trauen. Mit dem Christentum haben diese schmierigen Opportunisten nun wahrlich nichts am Hut. Das so ein geölter Lackaffe seine ungefragte Meinung kundtut sollte nicht überraschen. Geht es doch um seine armseligen Euro Pfründe.

    ———————

    gehts nicht noch ein bisschen niveautiefer? stellen sie sich vor, wie sich antifanten über solche sätze freuen.

  60. #60 ingres (21. Jan 2012 16:03)

    Eine Zunahme von Gewalt durch Berufung auf religiöse Überzeugungen beobachtet der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Wien).
    Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran –, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten.

    Nach Zulehner ist es also nicht nur so, dass Gewalt, die von islamischen Terrororganisationen (wie etwa Boko Haram) gegen Andersgläubige ausgeübt wird, nicht “religiös interpretierbar” (Aiman Mazyek) ist .

    Nein diese Gewalt hätte nicht einmal dann etwas mit dem Islam zu tun, wenn sie sich explizit mit den entsprechenden Suren rechtfertigen würde.

    Na dann.

  61. #61 Heide (21. Jan 2012 19:43)

    In erlangen kann man jetzt islam studieren. Aber nicht wissenschaftlich.
    Eine schleiereule bejubelte, dass man endlich ein BEKENNTNISFACH habe. Also nicht sekular!

    Schöne erfolge.

Absolute Wahrheit in postmoderner Kultur.

2. Medienkongress in Schwäbisch-Gmünd

Die Kirchen verrichten ihren Dienst heute in einer von vielen so genannten "postmodernen Kultur". In dieser gilt Wienerisch ausgedrückt: "Nix is fix!" Wie kann in einer solchen Kutlur die Kirche die ihr anvertraute Wahrheit verkünden?

Für Hans.

Hoffnung auf Entfesselung.

 

Am 8. September verstarb 77jährig mein Bruder Hans (Johannes Zulehner). Er verbrachte sein Leben mit einer starken Behinderung. Hier die Predigt bei der Bestattung am 24.9.2011 in St. Thomas.

Jetzt geht es um kluge Deeskalation des Konflikts.

Es ist ein scharfer Konflikt. Die Pfarrer wünschen nicht mehr. Sie kündigen an zu handeln. Vielleicht die einzige Chance, in einer reformunwilligen Kirche gehört zu werden?
Dazu ein Interview in der Wiener Zeitung vom 20.8.2011.

120 Jahre Rerum novarum (Festrede zur Jubiläumsfeier der FCG im Parlament)

Wirkungsgeschichte dieses zukunftsweisenden und bis heute gültigen Dokuments von 1891 bis in die Gegenwart.
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Für Hans.

Am 8. September  2011 verstarb 77jährig mein Bruder Hans (Johannes Zulehner). Er verbrachte sein Leben mit einer starken Behinderung. Hier die Predigt bei der Bestattung am 24.9.2011 in St. Thomas.

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Wien, 28.11.2019: Als Christin menschlich handeln. Tagung der Ordensspitäler Österreichs | MP4 | Summary | PDF der Präsentation

Siegburg, 28.11.2019: Gottvertrauen in Kulturen der Angst | MP4

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Hütteldorf, 1.11.2019: Dein Reich komme - PDF | MP4

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Bühren, 5.11.2019: Amazonien auch bei uns! MP4 | pdf

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Wien, 30.10.2019:#Amazonien auch bei uns! MP4

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Untergriesbach, 8.10.2019: Sind Christ*innen gute Demokrat*innen?

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Innsbruck, 7.9.2019: Zuversicht tanken für eine Kirche im Umbruch | vormittags | nachmittags (Mt 8) | PDF der Präsentation | Arbeitsblatt zur eigenen Vision auf einem Bein stehend

Kremsmünster - Ök. Sommerakademie, 10.7.2019: Kirche als Oasen diffundierenden Vertrauens in Kulturen der Angst [Ton] [Text]

Rosenheim, 4.7.2019: Neue Schläuche für jungen Wein. Wie unsere Pfarrei zukunftsfähig wird. MP4

Maria Alm, 15.6.2019: Hochzeit Angelina und Hannes - Predigt MP3 | PDF

Wien, 4.6.2019: Lebensgeschichte | MP4

Gersthof, 29.4.2019: Unsere Kirche - Wege in die Zukunft | MP4

emerit. Univ Prof. Dr. Dr. Paul M. Zulehner, Kramer-Glöckner-Straße 36, 1130 Wien, Österreich
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